Zweiter Platz beim Liga-Cup

Die 1. Luftpistolen-Mannschaft vom SV Uetze mit ihrem Trainer Donald Albrecht (hinten, links) freut sich über den zweiten Platz beim Liga-Cup Nord. (Foto: SV Uetze)

Uetzer Luftpistolenschützen haben nach langer Corona-Pause an einem Freundschaftsturnier teilgenommen

Uetze (r/fh). Beim Liga-Cup Nord haben die Uetzer Luftpistolenschützen den zweiten Platz belegt. Das Freundschaftsturnier diente nach der langen Corona bedingten Pause einer ersten Standortbestimmung. Nach dem erfolgreichen Abschneiden sieht Trainer Donald Albrecht sein Team auf einem guten Weg bei der Vorbereitung für die Saison in der 1. Bundesliga. "Es war anstrengend, aber es hat allen auch sehr viel Spaß gemacht, endlich wieder einmal Wettkämpfe zu schießen“, betont er.
An dem Turnier haben fünf Teams teilgenommen: die Sportschützen Raesfeld, der SV Uetze, die Sportschützen St. Sebastian Pier 2000 und der SV Bassum aus der 1. Bundesliga sowie die Stralsunder Schützen-Compagnie aus der 2. Bundesliga. Sie haben jeweils auf ihrer heimischen Anlage geschossen und die Ergebnisse dann in eine zentrale Datei übermittelt.
Die Sportschützen Raesfeld sicherten sich den ersten Platz. Dahinter folgte auf dem zweiten Platz die Mannschaft aus Uetze. Sie hat in ihren vier Vergleichen gegen die anderen Teams dreimal gesiegt und musste nur eine Niederlage einstecken. "Wolfgang Geppert, Katharina Hempel sowie die Neuzugänge Marieke Lehmann und Christian Kenklies erreichten mehrfach starke Leistungen von über 370 Ringen", sagt Albrecht und fügt hinzu: "Auch Marit Albrecht und Isabel Kausch zeigten sehr gute Ergebnisse."
Beim dritten Wettkampf am Sonntag hätten sich bei den Uetzer Schützen ebenso wie bei den anderen Teams erste Konditions- und Konzentrationsschwächen bemerkbar gemacht - aber das sei bei einem Wettkampf auf diesem Niveau auch völlig normal. "Der Liga-Cup sollte ja bewusst auch eine Standortbestimmung sein, die die Sportler an ihre Grenzen führt und nötige Trainingsschwerpunkte aufdeckt. In der Bundesliga wird dann ja nur ein Wettkampf pro Tag geschossen", erläutert Albrecht.
Nachdem die zurückliegende Saison ausgefallen war, hatten sich ursprünglich zwölf Mannschaften aus der ersten und zweiten Bundesliga zum Liga-Cup Nord verabredet. Doch die stark gesunkenen Corona-Infektionszahlen ermöglichten kurzfristig auch wieder andere sportliche Wettkämpfe, sodass eine Reihe von Schützen zu Landesmeisterschaften, internationalen Wettkämpfen oder Trainingsmaßnahmen auf nationaler Ebene abberufen wurden. Einige Teams konnten keinen Ersatz mehr stellen und mussten deshalb absagen, sodass letztlich noch fünf Teams übrig blieben.
Bei zwölf Teams hätten nicht alle Vergleiche an einem Wochenende ausgetragen werden können. Deshalb war für Anfang August eine Fortsetzung geplant gewesen. Die verbleibenden fünf Teams haben nun vereinbart, das Wochenende vom 7. bis 8. August, das sie ja ohnehin schon geblockt hatten, nun für eine Rückrunde in gleicher Konstellation zu nutzen. Albrecht will dann auch den Ersatzschützen Emily-Sue Paul und Sven Przyklenk einen Einsatz geben. Außerdem hofft er, die Schwedin Vendela Sörensson aus Göteborg für zwei Wettkämpfe zuschalten zu können, die diesmal beim Weltcup war. „Das Format als Fernduell mit digitaler Ergebnisübertragung ermöglicht uns, auch während Corona unsere Nummer 1 aus Schweden mit einzubinden.“