Trotz Regen beste Stimmung beim Schützenfest Katensen

Ganz besonders gut drauf war zum 50-jährigen Bestehen der Jugendabteilung der Katenser Schützennachwuchs mit Jugendköniging Katharina Meyer (Mi.) und Jugendleiterin Simone Meyer (vorn, Mi.), die hier vor ihren bestens aufgelegten Schützlingen einen Knicks andeutet. (Foto: Walter Klinger)
 
Der gelben Warnlichter auf dem Startwagen von Traviestkünstler(in) "Miss Liss" (re.) hätte es zur zusätzlichen Absicherung der Schützenausmärsche gar nicht mehr bedurft: Die rosa Kniestrümpfe der Schützendamen nach ihrem "Ententanz" fielen auch aus großer Entfernung leuchtend ins Auge! (Foto: Walter Klinger)
Uetze: Festplatz Katensen |

Neben den offiziellen Majestäten auch der Schießbudenkönig im Mittelpunkt

KATENSEN. Auch wenn das Wetter wieder einmal nicht mitspielte, ließen die Katenser - trotz der durch auf Grund der großen Grundstücke langen Marschwege - ihre neuen Schützenmajestäten ordentlich hochleben!
Zur gefeierten Königsfamilie gehörten Schützenkönig Klaus Krüger, Damenkönigin Monika Wrede, Jugendkönigin Katharina Meyer, Kinderkönigin Martha Heitmüller, Wichtelkönigin Lara Frickmann und Bürgerkönig Stefan Möbius.
Bei allem Regen (aber bester Stimmung im Zelt) positionierte sich die Sonne aber immerhin zum Schluss beim Scheibenanbringen so, dass sich die Majestäten mit gut ausgestatteten Feiern in ihren Gärten für das zuvor erbrachte ausdauernde Engagement ihres Schützenvolkes bedanken konnten.
"Königliche Spannung" gibt es beim Katenser Fest aber auch noch nach der Proklamation der offiziellen Majestäten, denn mitten im Festgeschehen wird unter allen Schützen noch ein "Schießbudenkönig" ermittelt. Jeder darf an der Schießbude drei Schuss auf eine verdeckte Scheibe abgeben - nicht so leicht, denn es fehlen die Ringe zur Orientierung beim Anvisieren. Die Auswertung erfolgt stets Sonntagabend und im Anschluss wechselt der Schießbudenhund seinen Besitzer.
Bereits bei der "offiziellen" Königsproklamation hatte die 1. Vorsitzende Ute Miehe berichtet, dass Roland Meyer zum dann besseren Gelingen bei seinem nächsten Stechen um die Königswürde doch besser Baldriantropfen verabreicht werden sollten. Die Botschaft kam an, denn bereits am Tag darauf bewies der "Lampenfieberer", dass er sehr wohl auch ganz ohne Beruhigungstropfen (oder hatte es im lebendigen Geschehen der Tanznacht zuvor andere entspannende Getränke gegeben?) die Mitte treffen kann. Denn mit 34 von 36 möglichen Ringen konnte Roland Meyer die begehrte Trophäe entgegen nehmen.
Besonders gut gelaunt (und keinem lustigen Schabernack angeneigt) zeigte sich der Katenser Schützennachwuchs, der zu seinem 50-jährigen Bestehen in diesem Jahr besonders im Mittelpunkt stand. Und von dem es erfreut, obwohl dies bei Kindern und Jugendlichen eben nicht in jedem Jahr möglich ist, dass sich auch seine Leistungsstärke für künftige Wettbewerbe wieder aufbaut. Konnte doch beim Jubiläum auf viele hochklassige überregionale Erfolge der Katenser Schützenjugend in den vergangenen fünf Jahrzehnten zurück geblickt werden . . .
Nicht nur in Sachen Schießsport, auch für die Qualität als wirkliches Volksfest kann vom Katenser Schützenevent wieder positives bilanziert werden: Mit fast einem Dutzend Ständen im Freigelände ließ sich dieser Festplatz wirklich sehen! Sagen wir es mal so: Wo so sehr auch der Schießbudenkönig im Mittelpunkt steht und zudem die Feuerwehr des Nachbarortes (Schwüblingsen) - unterstützt vom Auftrittsfahrzeug von Travestiekünstler(in) "Miss Liss" - gern die Absicherung der Ausmärsche versieht, muss man sich auch um den Festplatz und genügend freie Energie(n) im Festzelt nicht sorgen. Bestes Beispiel war der begeisternde "Ententanz" der Schützendamen!
Noch ein Hinweis: die beiden auf dem Tanzboden aufgefundenen Haustürschlüssel können bei Rolf Weschke, Telefon (05173) 61 00, abgeholt werden.