Schutzbarrieren für den Schießstand

Ende Oktober haben die Jugendlichen der Pistolenleistungsgruppe mit den neuen Schutzbarrieren trainiert. (Foto: SV Uetze)

Uetzer Schützen wollen Infektionsrisiko senken / Im November nur Einzeltraining möglich

Uetze (r/fh). Um den Infektionsschutz für die Sportler weiter zu verbessern, hat der Schützenverein Uetze kürzlich mobile Barrieren aus durchsichtiger Folie angeschafft. Sie sind für den Luftdruckstand gedacht, wo unter anderem das Jugendleistungstraining stattfindet. Ende Oktober sind die neuen Barrieren erstmals zum Einsatz gekommen, kurz bevor die neue Corona-Verordnung des Landes in Kraft getreten ist. Seit dem 2. November ist bei den Schützen jetzt nur noch Einzeltraining möglich.
Um den Sportbetrieb nach dem Lockdown im Frühjahr überhaupt wieder aufnehmen zu können, hatte der Verein bereits vor Monaten ein umfangreiches Konzept für alle Schießstände erarbeitet. So fand das Training im Schichtbetrieb und mit Voranmeldung statt, außerdem mussten strenge Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden. „Glücklicherweise betreiben wir ja einen kontaktlosen Sport, bei dem Abstands- und Hygieneregeln gut umzusetzen sind. So waren wir einer der ersten Vereine, der den Betrieb im Sommer wieder aufgenommen hat“, blickt der Vorsitzende Donald Albrecht zurück.
Die Schutzbarrieren sollen von nun an für zusätzliche Sicherheit sorgen – sobald wieder mehrere Schützen gleichzeitig trainieren können. Der Verein hat sich für mobile Aufsteller, sogenannte Roll Ups, entschieden. „Diese sind zwar kostenaufwändiger, dafür aber flexibel einsetzbar, so dass sie neben dem Training auch im Wettkampf und bei anderen Aktivitäten zur Verbesserung des Infektionsschutzes genutzt werden können“, begründet Albrecht. Sein Dank gelte deshalb dem Förderverein „Die SportschUetzen“ , der den Großteil der Kosten übernommen habe.
Im November ist aufgrund der steigenden Infektionszahlen und der neuen Landesverordnung nur Einzeltraining möglich. Interessierte müssen sich bei den Verantwortlichen vorher anmelden und bekommen eine Zeit zugewiesen, um Begegnungen zu vermeiden. Außerdem muss auch der Hygieneplan weiterhin eingehalten werden. „Erste Anmeldungen liegen bereits vor. Bei Bedarf werden wir versuchen, erweiterte Trainingszeiten anzubieten“, stellt Albrecht in Aussicht.