Bogensportler trainieren wieder

Mit ausreichend Abstand und entsprechenden Hygienemaßnahmen können die Hänigser Bogensportler wieder trainieren. (Foto: BSV Hänigsen)

Der Spartenleiter Olaf Kobbe und sein Team haben ein umfangreiches Hygiene-Konzept entwickelt, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren

HÄNIGSEN (r/fh). Nach der mehr als achtwöchigen Zwangspause wegen des Coronavirus haben die Hänigser Bogensportler ihr Training wieder aufgenommen. Für kontaktlose Sportarten im Freien ist das seit Mittwoch, 6. Mai, wieder zulässig. Und schon drei Tage später hat sich die Sparte des Bürgerschützenvereins (BSV) zum ersten Mal wieder getroffen.
Das Training findet jetzt zunächst immer samstags ab 15 Uhr unter strengen Hygiene-Maßnahmen statt. Es können sich jeweils maximal zehn Teilnehmer über eine WhatsApp-Gruppe anmelden. Name und Kontaktdaten werden genau dokumentiert, um gegebenenfalls die Ansteckungsverläufe nachvollziehen zu können. Vor Beginn desinfizieren die Bogenschützen ihre Hände und nutzen ausschließlich eigene Sportgeräte. Die Startplätze sind im Abstand von zwei Metern markiert.
Der Leiter der Bogensparte Olaf Kobbe hat zahllosen Telefonate geführt, um ein tragfähiges Konzept für das Training während der Corona-Epidemie zu entwickeln und kein Risiko einzugehen. „Alles sollte wasserdicht sein“, sagt er. Der Vorsitzende der Hänigser Bürgerschützen Olaf Wolff betont die Wichtigkeit dieser kleinen Öffnung auf dem langen Weg in die Normalität. Die Bogenschützen stellen mit 86 Mitgliedern inzwischen die stärkste Sparte unter den aktiven Schützen des BSV dar.