Bereit für den Saisonstart

Der Norweger Ole-Harald Aas Harald verstärkt das Uetzer Bundesligateam. (Foto: privat)

Die Luftpistolenschützen des SV Uetze haben Samstag ihren ersten Wettkampftag nach dem Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga / Trainer hat den Kader komplettiert

UETZE (r/fh). Rechtzeitig vor dem Start der 1.Bundesliga am Samstag, 5. Oktober, in Schleswig hat der Schützenverein Uetze seinen Kader komplettiert. Trainer Donald Albrecht musste Ersatz für drei Schützen finden, die das Team verlassen hatten. Als Stammschützen konnte er Wolfgang Geppert aus Potsdam gewinnen, und als Ersatzschützin Isabel Kausch aus Lehre bei Braunschweig.
Pro Wettkampf darf außerdem ein ausländischer Schütze eingesetzt werden. Albrecht hat sich dafür entschieden, sowohl die Schwedin Vendela Sörensson als auch den Norweger Ole-Harald Aas zu verpflichten. "Ich hatte von vornherein eine Tandemlösung angestrebt, weil die ausländischen Sportler erfahrungsgemäß wegen ihrer Teilnahme an internationalen Wettkämpfen nicht immer verfügbar sind", erläutert Albrecht.
Auf Sörensson war er beim Schwedencup in Sävsjö aufmerksam geworden, an dem auch mehrere Schützinnen aus Uetze teilgenommen hatten. Die 25-jährige Schwedin schießt regelmäßig Ergebnisse um 380 Ringe, ihr bestes Ergebnis im 40-Schuss-Programm ist 387 Ringe. Der 25-jährige Ole-Harald Aas aus Oslo hat auf den Weltcups in Peking und München im 60-Schuss-Programm jeweils über 570 Ringe geschossen.
Die beiden skandinavischen Schützen stehen jetzt an Position 1 und 2 der Sitzliste. Auf Platz 3 folgt der ebenfalls neu verpflichtete Wolfgang Geppert. Der 32-Jährige hat bisher in der 2. Bundesliga für Potsdam geschossen. Und schließlich konnte mit Isabel Kausch noch eine Ersatzschützin gewonnen werden, die bereits viele Jahre Erfahrung bei unterschiedlichen Vereinen in der 2. Bundesliga gesammelt hat. In diesem Jahr hat sie eine Bronzemedaille auf den Deutschen Meisterschaften gewonnen.
"Mit der Verpflichtung dieser vier Sportlerinnen und Sportler konnten wir unseren Kader jetzt leistungsmäßig gut verstärken. Trotzdem wird es für uns als Aufsteiger nicht leicht, uns in der 1.Liga zu etablieren, da auch viele andere Mannschaften sich weiter mit Spitzenathleten verstärkt haben", betont Teamchef Albrecht. Außerdem bleibe abzuwarten, wie die Neuzugänge mit der besonderen Härte und dem Druck in der 1. Bundesliga zurechtkämen.