Wein, Musik und Seifenblasen

Die neunjährige Magdalena ließ mit viel Geschick Riesenseifenblasen entstehen.

Viele Dollberger folgen der Einladung des Heimatvereins zum Fest auf dem Hof Rabe/Wendland / Buntes Programm für Kinder

DOLLBERGEN (fh). Das Weinfest des Heimatvereins Dollbergen hatte in diesem Jahr einige Konkurrenz. Denn am Samstag, 7. September, begann nicht nur das Zwiebelfest in Uetze, sondern auch in vielen anderen Ortschaften der Gemeinde wurde gefeiert. Trotzdem waren die Bierzeltgarnituren gut besetzt. "Es ist wirklich eine tolle Stimmung. Ich bin überrascht, dass so viele Dollberger gekommen sind, obwohl heute überall was los ist", urteilte eine Besucherin.
Für Tanja Büschenfeld hat die Veranstaltung mittlerweile einen festen Platz im Kalender. "Wir sind 2014 nach Dollbergen gezogen und waren seitdem immer hier", sagt sie. Auch in diesem Jahr half sie nicht nur beim Kuchenverkauf, sondern genoss danach zusammen mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern noch den sonnigen Nachmittag auf dem Hof Rabe/Wendland. "Es gibt hier nette Unterhaltung, gute Musik und man trifft viele Bekannte. Auch unserem Postboten sind wir schon begegnet", sagt Büschenfeld.
Während sich die Erwachsenen den ein oder anderen edlen Tropfen gönnten oder von der erfrischenden Pfirsichbowle kosteten, konnten die Kinder eine kleine Rallye absolvieren. "Dafür mussten wir auf Stelzen gehen, Sackhüpfen und Eierlaufen", sagt die neunjährige Emma und fügt stolz hinzu: "Ich habe alle Aufgaben geschafft." Ihre Freundin Magdalena ließ derweil mit voller Konzentration und viel Geschick bunt-schillernde Riesenseifenblasen entstehen. "Die da ganz oben sind von mir", sagte sie und deutete mit dem Finger Richtung Himmel. Früher am Nachmittag war sie auch schon beim Auftritt der Kindertanzgruppe des TSV Dollbergen dabei gewesen, die die Zuschauer mit ihrer Choreografie begeisterten.
Danach folgten dann die Auftritte des Blasorchesters Dollbergen, der Live-Band "Leewood & Friends" und ab 20 Uhr legte DJ Franky auf. "Viele bringen irgendwann ihre Kinder nach Hause und kommen dann noch mal wieder zum Feiern", berichtet Eva Hoffmann vom Dollberger Heimatverein.