Wasserschaden im Kita-Neubau

Im Familienzentrum Dollbergen sind aufwendige Trocknungsmaßnahmen erforderlich. (Foto: Gemeinde Uetze)

Aufwendige Trocknung und Sanierung erforderlich / Baufirma muss für Schaden aufkommen

Dollbergen (r/fh). Anfang September sind Kita-Gruppen des Familienzentrums Dollbergen gerade erst in ihren Neubau eingezogen - jetzt müssen weite Teile des Gebäudes vorübergehend wieder geräumt werden. Grund dafür ist ein großflächiger Wasserschaden, den Mitarbeiter kurz vor Weihnachten entdeckt haben. "In einem der Waschräume war anscheinend das Verbindungsstück eines Wasserrohres nicht richtig verpresst worden", sagt Gemeindesprecher Andreas Fitz. Deshalb müsse die verantwortliche Baufirma für den Schaden aufkommen.
Um welche Summe es dabei gehe, lasse sich noch nicht sagen. Ebenso wenig sei abzuschätzen, wann das Familienzentrum wieder uneingeschränkt genutzt werden könne. "Das Rohr ist zwar inzwischen verschlossen, leider ist das Wasser ins Mauerwerk gesickert und hat sich in weiten Bereichen der Kita verteilt", so Fitz. Nach außen sei das lange Zeit nicht sichtbar gewesen. Deshalb werden jetzt erst einmal die betroffenen Räume aufwendig getrocknet, danach stehen Sanierungsmaßnahmen an.
Bis sie vollständig abgeschlossen sind, können vorerst nur die Krippenkinder und die jüngsten Kindergartenkinder in ihren Gruppenräumen betreut werden, weil diese nicht von dem Wasserschaden betroffen sind. Die übrigen Gruppen werden vorübergehend in der benachbarten Schulsporthalle untergebracht. Allerdings ist der Kita-Betrieb wegen der Corona-Epidemie zur Zeit ohnehin stark eingeschränkt. Maximal die Hälfte der insgesamt 90 Kinder kann für eine Notbetreuung angemeldet werden.
Die Eltern der Kinder seien bereits per Brief über den Sachverhalt informiert worden, betont Fitz. Soweit der Kita weitere Informationen vorliegen, werden diese auch an die Eltern weitergegeben.