Verena Claus tritt für die CDU in Eltze an

Verena Claus will für die Eltzer Schule kämpfen. (Foto: CDU Uetze)

CDU Uetze fordert „vernünftige Einsparungen“

ELTZE (jk). Die CDU Eltze geht mit Verena Claus auf einem aussichtsreichen 8. Platz am 11. September 2011 ins Rennen um den Gemeinderat Uetze. Bereits von 2001 bis 2006 hatte Claus für die CDU ein Mandat gewonnen. Für sie steht fest, dass auch zukünftig unbedingt die Eltzer CDU im Rat vertreten sein muss. Als Betriebswirtin leitet sie zusammen mit ihrem Ehemann den familieneigenen landwirtschaftlichen Betrieb. Im Rat wird sich die Mutter zweier Söhne im Schulalter um die kommunale Schulpolitik kümmern. So benennt Verena Claus auch ihr Hauptanliegen aus diesem Themenbereich: „Ich will für die Eltzer Schule kämpfen, damit sie langfristig sicher ist.“
Dass dies kein einfaches Unterfangen ist, weiß die Eltzer Christdemokratin, denn ihre Partei fordert für die Gemeinde Uetze vernünftige Einsparungen statt neuer Steuern für die kommende Legislaturperiode nach den Kommunalwahlen am 11. September. Die Grundsteuern und die Gewerbesteuern wurden in der Gemeinde Uetze von der Ratsmehrheit aus SPD/FDP und Freie Wähler Katensen in den letzten Jahren mehrfach erhöht. Inzwischen ist die Gemeinde Uetze mit ihren Steuersätzen Spitze unter den Umlandkommunen der Region Hannover, gleich nach der Landeshauptstadt, formuliert die CDU Uetze provokant. Begründet werde dies regelmäßig mit der Erfüllung von Pflichtaufgaben, wie der Schaffung von Kinderkrippenplätzen.
Für den finanzpolitischen Sprecher der CDU Uetze, Dieter Blanke, ist das kein Grund, immer neue Steuern zu erhöhen. Ein 1,85-Millionen-Projekt, wie der Neubau des Kindergartens Hexenhaus, lässt Blanke den Kopf schütteln: „Die preiswertere Renovierung oder eine Planung mit der Kreissiedlungsgesellschaft, die gleichwertige Kindergärten für 1,2 Mio. Euro baut, wurden von der Ratsmehrheit verworfen. Wer so rechnet, braucht sich nicht zu wundern, wenn er 28 Millionen Euro Schulden hat.“ Für den Sparkassenbetriebswirt Dieter Blanke und die CDU muss auch bei Pflichtaufgaben zuerst der Wille zum Sparen erkennbarer werden, bevor Steuern erhöht werden.