Training für den Notfall

Zum Abschluss absolvieren die Teilnehmer einen anspruchsvollen Hindernisparcours. (Foto: privat)

Fünfstündiger Sonderdienst bei der Ortsfeuerwehr Eltze

Eltze (r/fh). Sechs Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehr Eltze haben kürzlich vor der erneuten Verschärfung der Corona-Maßnahmen einen fünfstündigen Sonderdienst absolviert, den der stellvertretende Ortsbrandmeister Marvin Eisfeld ausgearbeitet hatte. Er stellte auch sicher, dass die Vorgaben zum Infektionsschutz eingehalten werden konnten. Zum Einstieg gingen die Teilnehmer theoretisch durch, wie sie bei einem Löscheinsatz vorgehen und welche Ausrüstungsgegenstände sie je nach Szenario benötigen. Danach folgten vier praktische Übungseinheiten.
Im ersten Schritt trainierten die Teilnehmer den Umgang mit dem Hohlstrahlrohr und spielten durch, wie sie auch sich selbst in einem brennenden Gebäude schützen könnten. So ließen sich Rauchgase durch kurze Spritzstöße abkühlen. Und im Notfall könnten sie auf Mannschutz umstellen und über sich einen Schutzschirm aus Wasser erzeugen. Als nächstes übten die sechs Atemschutzgeräteträger den Umgang mit dem Schlauch. So ist beispielsweise darauf zu achten, dass genügend Schlauchlänge vorhanden ist, um sich auch im Gebäude bewegen zu können.
Im dritten Schritt wurde der Notfall unter Atemschutz geübt: Sollte durch einen Fehler die Pressluftflasche keine Atemluft mehr beinhalten, kann der Schlauch eines Kameraden an eine andere Flasche angeschlossen werden, um sich Atemluft zu teilen. Dieses wurde mit geschlossenen Augen geübt, um im Notfall diese lebensrettende Maßnahme auch ohne Sicht durchführen zu können.
Und zum Schluss wurde noch ein Hindernisparcours aufgebaut, den die Teilnehmer mit verbundenen Augen und unter Tragen des Atemschutzgerätes zweimal absolvieren mussten. Dabei war es wichtig, im Trupp vorzugehen und sich gegenseitig zu helfen und abzusprechen, um herunterhängende Schlingen und andere Hindernisse zu meistern.se zu meistern.