SV Uetze holt zwei Punkte

Marieke Lehmann hat sich mit starken Leistungen fest im Uetzer Bundesligateam etabliert. (Foto: privat)

In der 1. Bundesliga steht das Luftpistolenteam auf dem vorletzten Platz

Uetze (r/fh). Für die Uetzer Luftpistolenschützen steht in der 1. Bundesliga ein Heimwettkampf-Wochenende an. In der Großsporthalle, Marktstraße 6, empfangen sie am Samstag, 11. Dezember, ab 18 Uhr den PSV Olympia Berlin und am Sonntag, 12. Dezember, ab 13 Uhr die Sportschützen Raesfeld. Die Veranstaltung findet unter 2G-plus-Regeln statt. Besucher müssen neben einem Impfzertifikat also auch einen negativen Test nachweisen. Der Eintritt ist frei.
Am jüngsten Wettkampfwochenende Ende November verbuchten die Uetzer Schützen einen Sieg und eine Niederlage. Mit einem 3:2-Sieg gegen die Sportschützen Fahrdorf sicherten sie sich in der Walther-Arena in Berlin zwei wichtige Mannschaftspunkte im Abstiegskampf. Gegen den Tabellenzweiten aus Hannover musste sich das Team dagegen erwartungsgemäß geschlagen geben.
Im Wettkampf gegen die Sportschützen aus Fahrdorf konnten sich die Schwedin Vendela Sörensson (Position 1) und Neuzugang Marieke Lehmann (Position 4) in der ersten Hälfte ihrer Matches schnell einen klaren Vorsprung erarbeiten, den sie dann kontinuierlich weiter ausbauten. Am Ende schossen beide mit respektablen 374 Ringen und einem deutlichen zweistelligen Vorsprung aus. Auf Position 5 konnte auch Marit Albrecht von Serie zu Serie einen leichten Vorsprung aufbauen und schließlich mit 363 Ringen den dritten Punkt nach Uetze holen.
Ungünstiger lief es für die an Position 3 schießende Isabel Kausch, deren Gegner nach einer unerwartet starken Auftaktserie von 99 Ringen gleich 9 Ringe Vorsprung hatte, die er bis zum Schluss halten konnte. Und Wolfgang Geppert konnte auf der Position 2 auf Grund von starken Schulterproblemen mit einem Ergebnis von 359 Ringen sein gewohntes Leistungsniveau leider nicht annähernd abrufen. Trotzdem stand es unterm Strich 3:2 und das Uetzer Team sicherte sich damit zwei Mannschaftspunkte.
Gegen den Tabellenzweiten aus Hannover waren die Karten von vornherein einseitig verteilt. Trotz starker Einzelergebnisse konnten die Uetzer hier kein Duell für sich entscheiden. Marieke Lehmann (Pos. 3, 369 Ringe) und Christian Kenklies (Pos. 5, 359 Ringe) hielten ihre Paarungen zwar lange Zeit offen, aber auch sie mussten sich am Ende knapp geschlagen geben. Auf den übrigen Positionen hatten die Uetzer dagegen keine Chancen, da alle drei Gegner hier herausragende Ergebnisse mit über 380 Ringen schossen.
Unterstützung bekam das Team aus dem Fuhsedorf an beiden Tagen wie gewohnt durch seine kleine aber feine Fangruppe, die diesmal krankheitsgeschwächt und Corona-bedingt nur mit Trommeln und ohne Tröten anfeuerte. Dass dabei aber voller Einsatz gezeigt wurde, bewiesen die Blasen in den Händen.
Trainer Donald Albrecht zeigt sich erleichtert über den Sieg gegen Fahrdorf. „Er war sehr wichtig, um uns eine Chance auf den Klassenerhalt zu wahren“, betonte er. Derzeit steht der SV Uetze auf dem elften und damit vorletzten Platz in der Bundesliga Nord. Vor ihm liegen der SV Schirumer Leegmoor (Platz 9) und die Sportschützen Fahrdorf (Platz 10). Alle drei Teams weisen derzeit 4:10 Mannschaftspunkte auf. Allerdings haben die beiden Konkurrenten ein besseres Verhältnis bei den Einzelpunkten. "Insgesamt bin ich weiter zuversichtlich, dass wir am Ende die nötigen Punkte haben werden“, so Albrecht.
Wegen krankheits- und verletzungsbedingter Ausfälle müsse das Team in dieser Saison immer wieder ersatzgeschwächt antreten und verliere dadurch wichtige Einzelpunkte. „Sehr erfreulich ist daher, dass Marieke Lehmann an ihrem zweiten Wettkampfwochenende in der Bundesliga direkt an ihr starkes Debut anknüpfen konnte. Sie ist leistungsmäßig und menschlich ein echter Gewinn für das Team", sagt der Trainer.