Spendenaufruf für Corona-Hilfsfonds

Kirchengemeinden steuern erneut 2500 Euro bei, um wirtschaftliche Folgen zu lindern

Uetze (r/fh). Der Corona-Hilfsfonds Uetze setzt seine Arbeit fort und ist weiterhin auf Unterstützung angewiesen. Auch wenn die Infektionszahlen zuletzt deutlich gesunken sind und der Lockdown beendet ist, sind die wirtschaftlichen Folgen in vielen betroffenen Familien weiterhin deutlich spürbar. So führten beispielsweise Jobverlust und Kurzarbeit weiterhin zu Belastungen. "Außerdem kann noch niemand abschätzen, wie der Herbst und der Winter werden", sagt Diakonin Karin Lawrenz.
Die evangelischen Kirchengemeinden Dollbergen-Schwüblingsen, Hänigsen-Obershagen und Uetze-Katensen hatten den Fonds im vergangenen Frühjahr zusammen mit der Kommune Uetze aufgelegt und ein Startkapital von 2400 Euro zur Verfügung gestellt. Seitdem haben Bürger, Vereine und Unternehmen insgesamt 22.000 Euro für die Corona-Hilfen gespendet. „Die Solidarität ist überwältigend“, sagt Diakon Karin Lawrenz.
Doch nun ist das Geld fast vollständig an Hilfesuchende verteilt. Haushalte konnten alle zwei Wochen pro Person 25 Euro erhalten. "Einige Familien brauchten das Geld, um zusätzliche Lebensmittel zu kaufen, weil die Kinder keine Mahlzeiten mehr in der Schule bekamen. Andere benötigten die finanzielle Unterstützung für Medikamentenzuzahlungen", nennt der Hänigser Pastor Steffen Lahmann Beispiele. Und weil es weiterhin großen Bedarf gibt, steuern die drei Kirchengemeinden jetzt noch einmal 2500 Euro bei und rufen auch die Bürger zu weiteren Spenden auf.
Spenden können unter dem Stichwort „Corona-Hilfen Uetze“ auf das Konto der Gemeinde Uetze (DE68 2505 0180 1010 4500 11 / SPKHDE2HXXX) überweisen werden. Wer seinen Namen und seine Anschrift angibt, erhält eine Spendenquittung. Falls nicht das gesamte Spendenaufkommen bis zum Ende der Hilfsaktion abgerufen wird, soll der Restbetrag an den Uetzer Sozialfonds für bedürftige Kinder und Jugendliche gehen.