Rundgang zur Dorfgeschichte

Die Mitglieder der Ideenwerkstatt und des Heimatvereins haben bei einem Spaziergang durch Eltze Einblicke in die Dorfgeschichte gegeben, (Foto: privat)

35 Eltzer nehmen an der Veranstaltung der Ideenwerkstatt und des Heimatvereins teil

Eltze (r/fh). Bei einem Rundgang durch Eltze haben Mitglieder der Ideenwerkstatt und des Heimatvereins den rund 35 Teilnehmern Einblicke in die Dorfgeschichte gegeben. Die Vorsitzende der Ideenwerkstatt Ortrud Sander und der Vorsitzende des Heimatvereins Horst Wildhagen freuten sich über das große Interesse.
Eine Station des Rundgangs war der „Ole Diek“. Der Name kommt aus dem Plattdeutschen und bedeutet „Alter Teich“. Denn dort, wo in jüngerer Vergangenheit die Schützenfeste gefeiert wurden und sich heute eine Parkanlage befindet, gab es früher tatsächlich einen kleinen See. Die Mitglieder des Heimatvereins veranschaulichten das mit einem alten Foto, das sie herumreichten, und eine Teilnehmerin berichtete, dass sie selbst dort Anfang der sechziger Jahre noch schwimmen gegangen sei. Später ist der Teich ausgetrocknet, weil der Grundwasserspiegel sank und im Fleitgraben Rohre verlegt wurden, sodass er den Teich nicht mehr mit Wasser speisen konnte.
Außerdem riefen die Mitglieder des Heimatvereins in Erinnerung, dass in Eltze früher die komplette Grundversorgung gesichert war. So gab es Bäcker, Schlachter, Post, Sparkasse, ein Lebensmittelgeschäft mit Textilien, Haushalts- und Schreibwaren, einen Friseur, einen Uhrmacher und gleichzeitig vier bis fünf Gaststätten. Heute müssen die Eltzer für ihre Besorgungen deutlich weitere Strecken in Kauf nehmen.
Und auch eine Bahnverbindung hatte Eltze in früheren Zeiten. Denn das Dorf lag an einer Trasse, die 1921 eröffnet worden war. Sie führte von Celle nach Braunschweig mit einem Abzweig nach Peine. 1971 wurde die Strecke für den Personenverkehr stillgelegt und 1991 auch für den Güterverkehr. Erhalten sind nur noch der alte Bahndamm, der inzwischen der Natur überlassen wurde, und das ehemalige Bahnhofsgebäude, das als Wohnprojekt genutzt wird.
Im nächsten Jahr will die Ideenwerkstatt einen Dorfspaziergang zum heutigen Eltze organisieren, um auch den Neubürgern eine Orientierung zu geben.Eltze (r/fh). Bei einem Rundgang durch Eltze haben Mitglieder der Ideenwerkstatt und des Heimatvereins den rund 35 Teilnehmern Einblicke in die Dorfgeschichte gegeben. Die Vorsitzende der Ideenwerkstatt Ortrud Sander und der Vorsitzende des Heimatvereins Horst Wildhagen freuten sich über das große Interesse.
Eine Station des Rundgangs war der „Ole Diek“. Der Name kommt aus dem Plattdeutschen und bedeutet „Alter Teich“. Denn dort, wo in jüngerer Vergangenheit die Schützenfeste gefeiert wurden und sich heute eine Parkanlage befindet, gab es früher tatsächlich einen kleinen See. Die Mitglieder des Heimatvereins veranschaulichten das mit einem alten Foto, das sie herumreichten, und eine Teilnehmerin berichtete, dass sie selbst dort Anfang der sechziger Jahre noch schwimmen gegangen sei. Später ist der Teich ausgetrocknet, weil der Grundwasserspiegel sank und im Fleitgraben Rohre verlegt wurden, sodass er den Teich nicht mehr mit Wasser speisen konnte.
Außerdem riefen die Mitglieder des Heimatvereins in Erinnerung, dass in Eltze früher die komplette Grundversorgung gesichert war. So gab es Bäcker, Schlachter, Post, Sparkasse, ein Lebensmittelgeschäft mit Textilien, Haushalts- und Schreibwaren, einen Friseur, einen Uhrmacher und gleichzeitig vier bis fünf Gaststätten. Heute müssen die Eltzer für ihre Besorgungen deutlich weitere Strecken in Kauf nehmen.
Und auch eine Bahnverbindung hatte Eltze in früheren Zeiten. Denn das Dorf lag an einer Trasse, die 1921 eröffnet worden war. Sie führte von Celle nach Braunschweig mit einem Abzweig nach Peine. 1971 wurde die Strecke für den Personenverkehr stillgelegt und 1991 auch für den Güterverkehr. Erhalten sind nur noch der alte Bahndamm, der inzwischen der Natur überlassen wurde, und das ehemalige Bahnhofsgebäude, das als Wohnprojekt genutzt wird.
Im nächsten Jahr will die Ideenwerkstatt einen Dorfspaziergang zum heutigen Eltze organisieren, um auch den Neubürgern eine Orientierung zu geben.