Rentz will Radweg nach Wehnsen

Die CDU-Politiker Hans-Jürgen Giere (von links), Ann-Marie Klaas, Dirk Rentz und Marion Gellermann wollen sich für einen Radweg entlang der Kreisstraße zwischen Dedenhausen und Wehnsen einsetzen. (Foto: privat)

CDU-Politiker setzt sich für Verbindung von Dedenhausen ins Nachbardorf ein

Dedenhausen (r/fh). Der Vorsitzende der CDU Uetze Dirk Rentz will bei der Bürgermeisterwahl im September antreten. Kürzlich hat er sich mit seiner Parteikollegin Ann-Marie Klaas getroffen, die in Edemissen für das Amt der Bürgermeisterin kandidieren will. Die beiden setzen sich für den Bau eines Radwegs zwischen Dedenhausen und Wehnsen ein. Denn die Nachbardörfer liegen zwar in unterschiedlichen Gemeinden und Landkreisen, sind aber nur vier Kilometer voneinander entfernt. Eine Strecke also, die sich leicht mit dem Fahrrad zurücklegen ließe. Doch angesichts der schmalen und kurvigen Straße schrecken derzeit die meisten davor zurück.
Viele Pendler aus Wehnsen fahren jeden Morgen mit dem Auto zum Bahnhof in Dedenhausen, um dort in den Zug nach Hannover oder Wolfsburg zu steigen. Die beiden CDU-Bürgermeisterkandidaten zeigen sich überzeugt, dass einige von ihnen stattdessen aufs Fahrrad steigen würden, wenn es einen sicheren Radweg gäbe. Das würde außerdem die Parkplatzsituation am Bahnhof in Dedenhausen entspannen. Auch Kindern würde ein Radweg zugute kommen, wenn sie Freunde im Nachbardorf besuchen wollten. Und letztlich könne er auch für Ausflüge genutzt werden, argumentieren Rentz und Klaas.
Um auf dem Land klima­freundliche Mobilität zu fördern, brauche es sichere Radwege und zwar nicht nur innerhalb einer Kommune, sondern auch über Gemeinde- und Kreisgrenzen hinweg, so die beiden CDU-Politiker. Wie gut das funktionieren könne, zeigten die Radwege von Oelerse und von Eddesse zum Bahnhof in Dollbergen. Für die Verbindung zwischen Dedenhausen und Wehnsen halten sie es für wichtig, dass die Gemeinden Uetze und Edemissen gemeinsam an die Region Hannover und den Landkreis Peine herantreten. Denn über eine solche Verbindung könne nur auf Kreis­ebene entschieden werden.
Die Arbeitsgemeinschaft Wehnsen, Eickenrode und Plockhorst (WEP-AG) setzt sich seit Jahren für einen Radweg zwischen Wehnsen und Dedenhausen ein. „Das Projekt ist den Menschen vor Ort ein Herzensanliegen“, betont Klaas.