Pläne für Neubaugebiet

Am Ortseingang von Katensen soll auf der Freifläche nördlich des Schwüblingser Wegs ein Baugebiet entstehen.

Am Ortsrand von Katensen sollen Einfamilienhäuser und Mietwohnungen entstehen

Katensen (fh). Am Ortsrand von Katensen soll ein neues Baugebiet entstehen. Die Fläche an der Nordseite des Schwüblingser Wegs ist rund 1,6 Hektar groß und wurde bisher landwirtschaftlich als Weideland genutzt. Dort könnten etwa zehn Einfamilienhäuser, zwei Doppelhäuser und ein Mehrfamilienhaus Platz finden. Die genaue Grundstücksaufteilung ist aber noch nicht festgelegt. Wenn der Rat demnächst beschließt, dass Katensen einen Kita-Neubau bekommen soll, könnte er ebenfalls in dem Baugebiet am Schwüblingser Weg errichtet werden. Nachdem die Kommunalpolitiker bei der nicht-öffentlichen Sitzung des Verwaltungsausschusses diese Woche grünes Licht gegeben haben, kann der Entwurf für den Bebauungsplan jetzt öffentlich ausgelegt werden.
Der Bauausschuss hatte bereits Anfang Oktober darüber beraten, die Entscheidung aber zunächst vertagt und noch eine Reihe von Änderungswünschen formuliert. Die Gemeindeverwaltung ist dem größtenteils nachgekommen. Sie hat beispielsweise die Breite der Längs- und Querstraße in dem Baugebiet auf neun Meter vereinheitlicht und den Durchmesser der beiden Wendekreise von 18 auf 20 Meter vergrößert, damit Müll- und Feuerwehrfahrzeuge problemlos wenden können.
Weitere Forderungen der Politiker betrafen den Umwelt- und Klimaschutz. Dem entsprechend wird das gesetzliche Verbot von Schottergärten jetzt explizit im Bebauungsplan aufgegriffen und auch die Vorgabe zur Anpflanzung von heimischen Bäumen und Sträuchern wurde noch einmal präzisiert. Der überarbeiteten Fassung haben die Politiker im Bauausschuss kürzlich geschlossen zugestimmt. Der Katenser Ortsbürgermeister Olaf Reese bedankte sich daraufhin bei den übrigen Mitgliedern. „Das ist eine gute Entscheidung für unser Dorf“, betonte er. Auch der Ortsrat Katensen hatte den Entwurf zuvor einvernehmlich gebilligt. Wenige Tage später gab dann auch der Verwaltungsausschuss grünes Licht.
Eine Detailfrage will die Gemeindeverwaltung nun noch klären. Der Katenser Ortsbürgermeister Reese plädierte im Bauausschuss dafür, Büros, Massagepraxen, Kosmetikstudios und ähnliches innerhalb von Wohnungen zuzulassen. Die Leiterin des Teams Bauleitplanung Franziska Meier sicherte zu, das noch einmal zu prüfen. Eine rein gewerbliche Nutzung der Grundstücke bleibe aber in jedem Fall ausgeschlossen. Denn das Hauptanliegen sei es, mit dem Bebauungsplan zusätzlichen Wohnraum zu schaffen.