Offenes Ohr für Freud und Leid

Stefan Bernhardt von der Initiative Uetze bietet in den Räumen an der Burgdorfer Straße telefonische und persönliche Gespräche an. (Foto: Initiative Uetze)

Die christliche Gruppe "Initiative Uetze" bietet vertrauliche Gespräche an

Uetze (r/fh). Vor etwa zwei Jahren haben sich Christen aus dem Gemeindegebiet, aber auch aus Nachbarorten wie Bröckel und Meinersen zur Initiative Uetze zusammengeschlossen und bieten seitdem in lockerer Folge Veranstaltungen an. Jetzt hat die Gruppe auch dauerhaft eine Anlaufstelle vor Ort. Sie befindet sich an der Burgdorfer Straße 5 in den ehemaligen Räumen der Freien evangelischen Gemeinde Uetze, die sich im März aufgelöst hatte.
Interessierte können dort vorbeikommen, um beispielsweise über ihre Sorgen und Nöte angesichts der Corona-Epidemie zu sprechen, aber auch über den christlichen Glauben, Sinnfragen und viele andere Themen. Feste Öffnungszeiten gibt es noch nicht. "Wir sind im Moment in der Regel montags, donnerstags und sonntags dort", sagt Friedhelm Appel. Wenn das Schild "offen" an der Tür hänge, könne man eintreten. Eine Maskenpflicht besteht nicht, es müsse aber Abstand gehalten werden und auch Handdesinfektionsmittel stehe bereit.
Noch gebe es nur wenig Publikumsverkehr, dafür setzt die Initiative verstärkt auf ein telefonisches Gesprächsangebot. Tagsüber ist fast immer jemand unter der Telefonnummer (05173) 8459588 erreichbar - auch wenn gerade niemand in den Räumen an der Burgdorfer Straße ist. "Dann leiten wir das Telefon entsprechend auf unsere Handys um", erläutert Appel. Für die die Möglichkeit zum telefonischen oder persönlichen Austausch wirbt die Initiative auch mit Flyern unter dem Motto „Offenes Ohr für Uetze und Umgebung“.
Die Initiative Uetze hat zur Zeit nach eigenen Angaben etwa 40 Mitglieder, zehn von ihnen betreuen den Treffpunkt an der Burgdorfer Straße in Uetze.