Ölgemälde zeigt Ortsgeschichte

Bürgermeister Werner Backeberg (von links) sowie Peter Doms und Angela Schmidt vom Heimatbund Uetze nehmen das Foto von Filialdirektor Eckhard Paga und Filialleiter Sven-Eike Utermark entgegen. (Foto: Hannoversche Volksbank)

Die Hannoversche Volksbank hat dem Heimatbund Uetze ein Werk des Malers Günter Radtke gegeben

UETZE (r/fh). Im Uetzer Rathaus soll bald ein Gemälde mit Bezug zur Ortsgeschichte zu sehen sein. Der Maler und Illustrator Günter Radtke, der vor zwei Jahren gestorben ist, hat diese Kunstwerk 1957 geschaffen. Es zeigt den großen Brand im April 1863, der sich innerhalb von 30 Minuten durch den Ort fraßen und fast alles zerstörten. Zwei Menschen starben in den Flammen, 555 wurden obdachlos. 
Bis vor kurzem hing das Bild noch in der Filiale der Hannoverschen Volksbank, doch es ist nicht mit in die neuen Räume umgezogen. "Als wir die ersten Pläne für den geplanten Neubau sahen, wussten wir, dass in den modern gestalteten neuen Beratungszimmern kein Platz mehr für dieses Bild sein wird“, erzählt Filialleiter Sven-Eike Utermark. Deshalb sei die Idee entstanden, es dem Heimatbund Uetze zu schenken. Der wiederum will es als Dauerleihgabe der Gemeinde Uetze überlassen, damit es künftig für alle sichtbar sein kann.
Peter Doms und Angela Schmidt vom Heimatbund und Bürgermeister Werner Backeberg nahmen das Gemälde kürzlich von Filialdirektor Eckhard Paga und dem Uetzer Filialleiter Sven-Eike Utermark entgegen. „Es ist eine beeindruckende Ansicht eines einschneidenden Ereignisses unserer Geschichte“, meinte Doms. Backeberg versprach, es im Rathaus aufhängen zu lassen.