Neue Umkleiden fürs Freibad

Region Hannover steuert 100.000 Euro bei

Hänigsen (r/fh). Das Freibad Hänigsen bekommt neue Umkleiden und Sanitäranlagen. Wegen des torfigen Untergrundes sind Teile des bestehenden Gebäudes abgesackt, sodass sich in den Wänden Risse gebildet haben und die Standsicherheit auf Dauer nicht gewährleistet ist. Deshalb soll nun an gleicher Stelle ein Neubau auf zwölf Betonpfählen errichtet werden, um ein erneutes Absacken zu verhindern.
Die ersten Vorbereitungen beginnen voraussichtlich im September, noch vor dem Saisonende am 3. Oktober. Der Großteil der Arbeiten solle dann in der Winterpause erfolgen, sodass die Maßnahme bis zum Beginn der nächsten Saison weitgehend abgeschlossen sein werde. „Allerdings gibt es derzeit ja einen erheblichen Materialmangel. Wir hoffen, dass das nicht zu Verzögerungen führt“, sagt der Vorsitzende der Freibadgenossenschaft Rainer Lindenberg.
Die wegen der Knappheit gestiegenen Baumarktpreise könnten sich außerdem auf die Kosten auswirken. Derzeit rechnet die die Hänigser Freibadgenossenschaft mit einem Investitionsvolumen von rund 550.000 Euro. Die Leader-Region steuert dazu 250.000 Euro bei. Und kürzlich haben die Politiker in der Regionsversammlung beschlossen, dass auch die Region 100.000 Euro beisteuert. „Schwimmen ist gesund und die Schwimmausbildung von Kindern und Jugendlichen ist notwendig und lebensrettend. Das beheizte Freibad Hänigsen eignet sich dafür sehr gut“, begründet der CDU-Regionsabgeordnete Oliver Brandt. Gerade in der Zeit nach der Corona-Epidemie gewinne das zusätzlich an Bedeutung, weil in den zurückliegenden Monaten der Schwimmunterricht überwiegend ausafallen musste.
Die verbleibenden 200.000 Euro stemmt die Freibadgenossenschaft laut Lindenberg im Wesentlichen aus eigenen Mitteln. „Je nach Entwicklung der Baupreise müssten wir eventuell ein kleines Darlehen aufnehmen. Aber das wollen wir möglichst gering halten“, so Lindenberg.