Mit dem Abi in der Tasche kann die Zukunft kommen!

Die Abiturientinnen und Abiturienten des Jahrganges 2015 vom Gymnasium in Uetze. (Foto: Dana Noll)
 
Die Akustikband bei ihrem Auftritt mit dem Bon Jovi Song „It`s my life“. (Foto: Dana Noll)

48 AbiturientenInnen bekamen bei Entlassungsfeier in Uetze ihr Zeugnis

UETZE (dno). Selbstbewusst stolzierten die Abiturienten und Abiturientinnen des Gymnasiums „Unter den Eichen“ Uetze in die Sporthalle, um hier ihre Zeugnisse in Empfang zu nehmen. Und so selbstbewusst starten sie nun ins Berufsleben – das beste Rüstzeug haben sie mit dem Abitur mit bekommen.
48 Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums in Uetze bekamen bei ihrer Entlassungsfeier am vergangenen Donnerstagnachmittag das Abiturzeugnis überreicht. Zahlreiche Eltern, Großeltern, Geschwister und Freunde verfolgten erwartungsvoll und stolz auf den Rängen die Feierstunde. Aufgrund der sommerlichen Temperaturen und der Größe der Räumlichkeit hatte man die Veranstaltung von der AGORA in die Großsporthalle des Schulzentrums verlegt.
„Kaum zu glauben, eben noch mit der Zuckertüte in der Hand, steht hier nun mein Sohn mit dem bestandenen Abi“, so eine Mutter im Foyer. Mit dieser Erkenntnis ist sie nicht allein. Denn die Schulzeit scheint erst schier unendlich und geht dann doch schneller als man denkt vorüber. Und so überbrachten zahlreiche Redner, darunter Schulleiter Ulrich Germar, der Bürgermeister der Gemeinde Uetze, Werner Backeberg, Schulelternrat Oliver Wempe und Studienrat Thomas Schulz ihre Glückwünsche zum bestandenen Abitur. Ein Dank ging auch an die Lehrkräfte, die gerade „in den letzten turbulenten Wochen, viel Einsatz gezeigt hatten“.
„Die wichtigste Institution der Gesellschaft neben der Familie ist die Schule“, stellte nicht nur Bill Gates fest. Auch Schulleiter Ulrich Germar würdigte die Leistungen auf dem Gymnasium als „eine wichtige Hürde auf dem Weg in eine erfolgreiche Zukunft.“ Die führt hoffentlich einige AbiturientenInnen wieder nach Uetze zurück. „Denn in maximal 15 Jahren müssen sie das Ruder übernehmen. Gehen sie raus und erkunden die Welt, aber kommen sie wieder zurück – wir brauchen sie“, so der Appell von Werner Backeberg. Auch er wollte auf „Lebensweisheiten verzichten“ und die Ex-Schülerinnen und Schüler lieber motivieren, „für ihre Überzeugungen zu kämpfen, Engagement zu zeigen und sich für Grundrechte einzusetzen“. „Denn unser Land hat kulturelle Essenz, wir sind mehr als Apple, Google und Coca-Cola“, so Backeberg.
Nachdem es die Zeugnisse aus den Händen der TutorenInnen und des Schulleiters gab, verabschiedete sich der Chor mit ihrem Jahrgangslied: „Wir wissen, dass es Zeit wird zu geh`n, doch es ist immer schön, zurück zu seh`n.“
Folgende Schülerinnen und Schüler feierten ihr Abitur: Abels, Leonie; Amann, Milena; Behling, Marie; Braun, Julia; Cremer, Marvin; Depenau, Darina; Depenau, Judith; Ebeling, Jörg; Eden, Michel; Gantzke, Anika; Gatzemeier, Merlin; de Haas, Hella; Heckel, Viktoria; Heins, Louisa; Hildebrandt, Sonja; Hoffmann, Franziska; Hübke, Alexander; Jördens, Maya; Jütten, Simon; Koch, Germaine; Kransel, Merle; Krüger, Julia; Krummel, Malin; Kupski, Robin; Leifried, Valentina; Lieke, Ronja Annik; Lindemann, Kieran; Lipinski, Anais; Manfraß, Phillip; Möhle, Vivien; Otte, Antonia; Polzin, Sabrina; Roffka, Nina; Sander, Dana; Sander, Judith; Schaprian, Laura; Scheele, Lorenz; Schepelmann, Elisa; Schmidt, Merle; Schoone, Franziska; Six, Luisa; Splonskowski, Johanna; Stefaniak, Christine-Isabelle; Vogel, Vanessa; Voltmer, Carolin; Wenzel, Amelie; Wolfram, Piet; Ziesmer, Tessa.