Mehr Schwerverletzte

In Uetze ist die Zahl der Schwerverletzten bei Verkehrsunfällen im vergangenen Jahr stark angestiegen. (Foto: Polizei Burgdorf)

Polizeiinspektion veröffentlicht Statistik für 2018: In der Gemeinde Uetze hat sie innerhalb von zwölf Monaten 415 Verkehrsunfälle registriert

UETZE (r/fh). Bei Verkehrsunfällen in der Gemeinde Uetze haben im vergangenen Jahr besonders viele Menschen schwere Verletzungen erlitten 18 Menschen schwere Verletzungen. Das ist eine deutlicher Anstieg. In den Jahren 2013 bis 2017 hatte die Polizei durchschnittlich elf Schwerverletzte registriert. Eine entsprechende Statistik veröffentlichte jetzt die Polizeiinspektion Burgdorf, die auch für Uetze zuständig ist. Insgesamt hat die Polizei 2018 im Gemeindegebiet 415 Verkehrsunfälle aufgenommen. Das entspricht in etwa dem Niveau der fünf vorangehenden Jahre, als ist im Durchschnitt jeweils 406 Unfälle waren. Zusätzlich zu den 18 Schwerverletzten zogen sich dabei 73 Menschen leichte Berletzungen zu.
Ein Autofahrer ist 2018 in Uetze ums Leben gekommen. Der tödliche Verkehrsunfall ereignete sich im vergangenen September auf der B188 im Bereich von Dahrenhorst, als eine Führerin eines PKW aus ungeklärter Ursache nach links auf die Fahrspur des Gegenverkehrs geriet und dort mit einem weiteren PKW kollidierte. Der Fahrzeugführer des zweiten PKW verstarb am Folgetag im Krankenhaus.
Bei den Radfahrern hat sich das Unfallgeschehen zum Vorjahr kaum verändert: 2018 waren sie an 16 Unfällen beteiligt; dabei sind zwei von ihnen schwer und 13 leicht verletzt worden. Bei Fußgängern hat die Polizei 2018 lediglich einen leicht Verletzten verzeichnet. In den Vorjahren waren es durchschnittlich sechs Verkehrsunfälle mit Fußgängern, wobei einer schwer und vier leicht verletzt wurden
Die Anzahl der Unfallfluchten ist auf einen neuen Höchststand angestiegen. Insgesamt wurde 2018 in 88 Fällen ermittelt. 34 dieser Straftaten konnten aufgeklärt werden. Die Polizeiinspektion weist darauf hin, dass sie bei der Aufklärung dieser Delikte auf die Mithilfe der Bürger angewiesen sei.