Kyffhäuserkameradschaft Hänigsen beendet ihr Jubiläum mit einem großen Fest

Die Gewinner der Jubiläumsscheiben: v.l. Heike Bade, Renate Meyer, Hartmut Feldmann, Angelika Berger, Kamin Pätzel, Alfred Benecke, Maira Pätzel und die Schießsportleiter Hans-Werner Berger und Wolfgang Kalpen. (Foto: Joachim Gring)
 
Pastor Ralf Halbrügge beim Feldgottesdienst. (Foto: Joachim Gring)

Feierlichkeiten zum 125-jährigen Vereinsjubiläums stimmungsvoll abgeschlossen

HÄNIGSEN (r/jk). Zum Abschluss ihres 125-jährigen Vereinsjubiläums hat die Kyffhäuserkameradschaft Hänigsen und Umgebung mit den Bürgerinnen und Bürgern der Umgebung sowie vielen befreundeten Kameradschaften sein Jubiläumsjahr beendet. Bereits im Februar feierte die Kameradschaft ein Kommers in den eigenen Reihen. Zum Tag der Deutschen Einheit wurde dann ein öffentliches Fest auf dem Hof Schaprian in Hänigsen organisiert.
Begonnen hatte die Abschlussfeier mit einem Feldgottesdienst, der von Pastor Ralf Halbrügge mit Unterstützung des Posaunenchors gefeiert wurde. Schon der Gottesdienst war so gut besucht, dass nicht alle Besucher in der leergeräumten und herbstlich geschmückten Maschinenhalle einen Sitzplatz finden konnten. Pastor Halbrügge ging in seinem Gottesdienst auf den Feiertag ein und brachte diesen auch in Verbindung mit den Aktionen, die die Kameradschaft mit den Mitgliedern, aber auch den Bürgern der Umgebung, durchführt. Der zweite Kameradschaftsvorsitzende, Joachim Gring, überreichte anschließend Pastor Halbrügge eine Buchhalterung, die Karl-Heinz Nilius und Hans-Dieter Hartjen aus Hänigser Eiche für das Ehrenbuch der ehemaligen Gemeinde Hänigsen gebaut hatten.
Zur offiziellen Begrüßung erhob der Vorsitzende der Kameradschaft, Horst Schaefer, das Wort, wobei er sich besonders bei Edda und Heinrich Schaprian für die unkomplizierte Bereitstellung des Hofes mit einem Blumenstrauß und einem Gutschein herzlich bedankte. Weiter konnte der Vorsitzende zahlreiche Bürger, Mitglieder befreundeter Vereine und weiterer Kyffhäuserkameradschaften begrüßen. Im Anschluss folgten die Platzkonzerte des Feuerwehrmusikzuges Burgdorf-Hänigsen, des Spielmannzuges „Riedel“ Hänigsen und der Original Burgdorfer-Blasmusikanten. Und die Kameradschaft lag mit der Auswahl der Musik genau richtig: An den vollbesetzten Tischen und Bänken wurde mitgesungen und geschunkelt. Für die Kinder hatte die Kameradschaft eine Hüpfburg und ein Karussell aufgebaut.
Auch an das leibliche Wohl wurde gedacht, so konnten die Gäste von den beiden in Hänigsen ansässigen und auch der Kameradschaft angehörigen Fleischern, Fritz Lindemann und Albert Hoppe, Leckereien aus der Pfanne und dem Grill genießen. Für die Getränke sorgte die Gruppe Möller von der Freiwilligen Feuerwehr Hänigsen. Der Kamerad Peter Menzel verkaufte frisch geräucherte Forellen.
Eine weitere Idee der Kyffhäuser war ein von der Brauerei boGler`s handgebrautes Kyffhäuserbier. Von dem Erlös des Bieres wird aus alter Tradition folgend die Kameradschaft ein regionales soziales Projekt unterstützen.
Zur Kaffee- und Kuchentafel, die von den Damen der Kameradschaft ausgerichtet wurde, konnten die Schießsportleiter Hartmut Feldmann und Hans-Werner Berger die Gewinner der beiden Jubiläumsscheiben bekannt geben. Hartmut Feldmann begann mit der Scheibe, die von den Nichtmitgliedern im Schießwettbewerb errungen werden konnte. Hier belegte Alfred Benecke den ersten Platz, gefolgt von Maira Pätzel und ihrer Schwester Kamin Pätzel. Hans-Werner Berger verkündete anschließend die Sieger aus den Reihen der Mitglieder. Hier erreichte Hartmut Feldmann den ersten Platz, dicht gefolgt von Heike Bade. Angelika Berger und Renate Meyer holten gemeinsam den dritten Platz mit dem gleichen Ergebnis. Im Anschluss ehrte der Kyffhäuserbund die Sieger der Kreis- und Landesvergleichschießen, wobei auch hier die Hänigser Kameradschaft beste Plätze belegte.
Der Vorsitzende Horst Schaefer bedankte sich zum Ende der Veranstaltung noch einmal bei allen Helfern, Musikern, Mitgliedern und Gästen für die hervorragende Veranstaltung und den reibungslosen Ablauf. Weiter wies Schaefer darauf hin, dass sich die Kameradschaft schon jetzt „auf das nächste Jubiläum in 25 Jahren freut“. Wer aber glaubt, dass die Kyffhäuser jetzt 25 Jahre ruhen werden, der irrt gewaltig...