"Knappe Mehrheit fährt vernünftig"

Zukunftswerkstatt Dedenhausen hat neues Display zur Geschwindigkeitsmessung eingeweiht / Erste Ergebnisse liegen vor

DEDENHAUSEN (r/fh). In einer kleinen Feierstunde hat die Zukunftswerkstatt Dedenhausen Ende Februar das neue Display eingeweiht, mit dem sie die Geschwindigkeit der Autofahrer im Dorf überprüfen möchte. Im Moment steht es an der Uetzer Straße, er wohl am meisten belasteten Straße in Dedenhausen und bei der Feierstunde konnte Mathias Kröger bereits die Ergebnisse der ersten Messperiode vorstellen.
1390 Fahrzeuge haben im Laufe eines Tages aus Uetze kommend das Ortsschild passiert. 716, also etwas mehr als die Hälfte, hielten die Geschwindigkeitsbegrenzung ein und bekamen einen grünen Smiley zu sehen. 674 überschritten hingegen die erlaubten 50 Stundenkilometer. 48 von ihnen fuhren sogar schneller als 70, zwei schneller als 90 Stundenkilometer. Als unverantwortlicher Spitzenwert wurden 114 Stundenkilometer gemessen. Der Anteil der Geschwindigkeitsüberschreitungen war nachts merklich höher als am Tage.
Bei der kleinen Feierstunde mit rund 30 Gästen hob Ortsbürgermeister Joachim Hutschenreuter hervor, dass die Zukunftswerkstatt das Display vollständig aus Spenden finanziert hat. Es handelt sich um ein mobiles Gerät, das an unterschiedlichen Stellen installiert werden kann. Mindestens vier weitere Standorte sind künftig vorgesehen: In Absprache mit der Gemeinde Uetze sollen auch an den Ortsausgängen Wehnsen und Dollbergen, an der Eltzer Straße und an der Straße Zum Bahnhof Messungen erfolgen.