Klimaschutzprogramm soll umgesetzt werden

Wann? 04.04.2011 18:00 Uhr

Wo? Schulzentrum Uetze, Marktstraße 6, 31311 Uetze DEauf Karte anzeigen
Uetze: Schulzentrum Uetze |

Ergebnisse des Konzepts werden am 4. April vorgestellt

UETZE (r/jk). Die Endfassung des Klimaschutzaktionsprogramms für die Gemeinde Uetze liegt nunmehr vor. Viele Bürgerinnen und Bürger haben sich mit ihren Ideen eingebracht. Die Vorschläge sind aufgegriffen worden und sollen in den nächsten Jahren gemeinsam mit allen Beteiligten umgesetzt werden. Auch dafür wird weitere tatkräftige Unterstützung benötigt.
Die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen des Konzeptes werden im Rahmen einer Abschlussveranstaltung am Montag, 4. April, ab 18.00 Uhr, in der Agora des Schulzentrums Uetze, Marktstraße 6, präsentiert. Im Anschluss findet eine interessante Podiumsdiskussion zum Schwerpunktthema „Energieeffizienz“ statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen.
Der Antrag der Gemeinde Uetze, der Samtgemeinden Flotwedel und Wathlingen sowie des Celler Ortsteils Altencelle auf Förderung eines Regionalmanagements ist durch den niedersächsischen Landwirtschaftsminister Gert Lindemann genehmigt worden. „Damit ist uns im zweiten Anlauf doch noch ein beachtlicher Erfolg geglückt“ erklärt Bürgermeister Werner Backeberg. „Wir freuen uns, dass wir jetzt die Möglichkeit haben, Fördermittel für bestimmte Projekte erhalten zu können“.
Zunächst müssen sich die Kommunen auf ein gemeinsames Regionalmanagement verständigen, das den weiteren Prozess steuern soll. Dieses wird zunächst mit einem Betrag von 113.000 Euro gefördert. Der entsprechende Zuwendungsbescheid wird in Kürze an die beteiligten Gebietskörperschaften versendet. Mit dem Regionalmanagement sollen Maßnahmen im Rahmen eines integrierten, ländlichen Entwicklungskonzepts (ILEK) begleitet werden. Damit ist es bis 2013 möglich, bestimmte Projekte mit EU-Mitteln finanziell fördern zu lassen. Hierfür haben die beteiligten Kommunen zur Antragstellung ein Konzept erarbeitet, das Schwerpunkte in den Bereichen „Industrie, Gewerbe und Arbeit“, „Naherholung, Tourismus und Kultur“, Miteinander der Generationen“ sowie „Natur und Naturschutz“ vorsieht. Dieses Konzept muss in einem nächsten Schritt konkretisiert werden. Im Einzelnen verbergen sich dahinter Maßnahmen wie eine gemeinsame Initiative für Gewerbeansiedlungen, ein gemeinsames Label für landwirtschaftliche Produkte aus dieser Region oder bestimmte Naturschutzvorhaben.
Bürgermeister Backeberg weist auf die große Chance für dieses regionale Konzept hin: „Wir haben jetzt die Möglichkeit, uns gemeinde- und kreisübergreifend weiter zu entwickeln und Projekte zu verwirklichen, die allein und nur mit kommunalen Mitteln nicht zu finanzieren wären.“