Holztafel erinnert an Austauschprojekt

Eine große Tafel informiert jetzt über das Projekt "Fit for Europe". (Foto: Gymnasium Uetze)

Schüler des Gymnasiums Unter den Eichen haben ein großes Kunstobjekt geschaffen

Uetze (r/fh). Zwei Jahre lang haben Schüler des Gymnasiums Unter den Eichen zusammen mit Jugendlichen aus den Niederlanden, Bulgarien und Lettland in dem Erasmus-Plus-Projekt „Fit for Europe“ zusammengearbeitet. Damit die Begegnungen, der Austausch und die gemeinsam umgesetzten Ideen nicht so schnell in Vergessenheit geraten, haben die Uetzer Schüler jetzt eine große Holzwand vor ihrer Schule aufgestellt, die zugleich Kunstprojekt und Infotafel ist.
In der Mitte haben sie das Logo des Gymnasiums Unter den Eichen ausgesägt und in den Umrisse der beiden stilisierten Bäume als dunkelblauen Kreis mit zwölf gelben Sternen die EU-Flagge gesetzt. Links daneben sind die Logos der Partnerschulen in Assen (Niederlande), Sofia (Bulgarien) und Limbazi (Lettland) angebracht. Dazu gibt es jeweils einen QR-Code. Wer ihn mit dem Smartphone scannt, gelangt direkt auf die Internetseite der jeweiligen Einrichtung. Und auch die Seite www.gymnasium-uetze.de/f-i-t-for-europe ist auf diesem Weg erreichbar. Dort finden Interessierte Infos zu den gegenseitigen Besuchen und vielen gemeinsamen Aktionen.
Mit vier mal zwei Metern ist die Holztafel so groß, dass sogar ein Bauantrag dafür erforderlich war und beim Aufstellen ein Trecker zum Einsatz kam. Entsprechend aufwendig war auch die Herstellung. Bei der Planung und Umsetzung bekamen die Schüler deshalb Unterstützung von vier handwerklich versierten Vätern: Michel Weber, Rainer Kobbe, Burkhart Tabel und Ernst-August Wrede.
Eine zusätzliche Erschwernis war, dass die Elft- und Zwölftklässer, die an dem Projekt teilgenommen hatten, aufgrund der Corona-Regeln nicht jahrgangsübergreifend an dem Kunstobjekt arbeiten durften. Deshalb trafen sie sich zu unterschiedlichen Zeiten samstags im Werk­raum des Schulzentrums. Um so mehr freuen sich Schüler und Lehrer, dass alle Treffen mit den Partnerschülern noch vor Beginn der Pandemie wie geplant stattfinden konnten.
Um auch künftigen Jahrgängen des Gymnasiums Europa näher zu bringen, haben die Lehrerinnen Frauke Perl und Verena Everding, die das Projekt geleitet haben, schon einen Antrag für die nächsten sieben Jahre bei der EU auf ein weiteres Erasmus+-Projekt gestellt.