Handarbeit für den guten Zweck

Brigitte Weidtmann hat viele Schutzmasken genäht. (Foto: privat)

Die Patchwork-Gruppe Dollbergen hat 280 Masken genäht und kostenlos verteilt

DOLLBERGEN (r/fh). Eigentlich trifft sich die Patchwork-Gruppe Dollbergen regelmäßig freitags im Gemeindehaus, um gemeinsam an unterschiedlichen Projekten zu arbeiten. Wegen der Corona-Epidemie und der geltenden Kontaktbeschränkungen ist das seit einigen Wochen nicht möglich. Für die begeisterten Hobby-Näherinnen war das aber kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen.
Als zusehends selbstgenähte Masken ins Gespräch kamen, um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen, haben sich insgesamt zwölf Frauen - Mitglieder der Patchwork-Gruppe und weitere Dollbergerinnen - telefonisch verabredet und begonnen, Mund-Nasen-Bedeckungen herzustellen.
Die Masken wurden in einem Hofladen in Schwüblingsen und in Dollbergen im Vorraum des Gemeindehauses kostenlos für den persönlichen Gebrauch angeboten. Die Nachfrage war so groß, dass schon bald mehrmals täglich nachgeliefert werden musste. Mittlerweile wurden über 280 Masken verteilt.
Besonders gefreut haben sich die Näherinnen über die Spenden von aktuell oft ausverkauftem Gummiband und auch über Stoffe. Außerdem erhielten sie Geldspenden in Höhe von mehr als 600 Euro. Von einem Teil der Summe haben sie weiteres Material gekauft, der Rest kommt dem Corona-Hilfsfonds der Gemeinde Uetze zugute.