„Hänser Teer-Museum“ vom Heimatbund komplett saniert

Hans Stutzke und Manfred Kindel (v.li.) mit Bohrturmmodellen im grundsanierten Hänigser Teer-Museum. (Foto: Georg Bosse)

Dorfgeschichtliches Kleinod auf dem „Kuhlenberg“ nicht mehr vom Einsturz bedroht

HÄNIGSEN (gb). Nach Abschluss der Grundsanierung des „Hänser Teer-Museums“ begrüßte der Heimatbund-Vorsitzende Peter Brandes rund 50 Gäste auf dem „Kuhlenberg“. Weil das dorfgeschichtliche Kleinod einzustürzen drohte, mussten umfangreiche Instandsetzungsarbeiten durchgeführt werden, die die Heimatbund-Mitglieder um die „Motoren“ Heinz Stutzke, Manfred Kindel und Burkhard Schramm in weit über 2.000 Stunden bravourös bewältigt haben. Bei den Hänigser Teerkuhlen handelt es sich um eines der ältesten, urkundlich erwähnten Erdölvorkommen in Norddeutschland.
„Das unglaubliche, ehrenamtliche Engagement der Hänigser ist offensichtlich durch große Leidenschaft und Verbundenheit mit der Sache geprägt“, brachte Uetzes Bürgermeister Werner Backeberg die aktive Begeisterung der Heimatbund-Mitglieder im Beisein der „Time sharing“-Ortsbürgermeister Heinrich Bühring (CDU) und Norbert Vanin (SPD) sowie des Schatzmeisters des Heimatbundes Niedersachsen, Achim Müller (Groß Buchholz), und einer befreundeten Heimatbund-Abordnung aus dem benachbarten Nienhagen (Celle) auf den Punkt. „Sie alle haben etwas Besonderes geleistet“, lobte Backeberg die zahlreichen Helfer sowie auch alle am Projekt beteiligten örtlichen Sponsoren.
Dieses Projekt ist ein kleines als Museum eingerichtetes Holzhaus (Am Kuhlenberg 32) unweit einer reaktivierten Teerkuhle auf dem idyllischen Kuhlenberggelände. Das Museum beherbergt historische Exponate aus der Erdölgewinnung. Darüber hinaus befinden sich auf einer Freifläche originale Nachbauten eines alten Förderturmes, verschiedener Förderpumpen sowie anderer Maschinen und Geräte.
Ansprechpartner für Öffnungen und Führungen sind Hans Stutzke (Tel. 05147/1522), Manfred Kindel (Tel. 05147/81 81) und Burkhard Schramm (Tel. 05147/539). Anmeldungen sind auch per Email: waltraud.kindel@web.de möglich.