Hände zeigen gegen Gewalt

Franziska Greite-Schillert von der ASF Uetze unterstützt den Aktionstag "One Billion Rising" und hat dafür ihre Handfläche mit einem Statement gegen Gewalt fotografiert. (Foto: privat)

ASF Uetze beteiligt sich in digitaler Form am Aktionstag "One Billion Rising"

Uetze (r/fh). Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) Uetze hat den internationalen Aktionstag „One Billion Rising“ in diesem Jahr in digitaler Form unterstützt. Normalerweise wird zu diesem Anlass weltweit mit Kunstaktionen, Tanzflashmobs und Redebeiträgen auf öffentlichen Plätzen gegen Gewalt an Frauen demonstriert. Weil das aufgrund der Corona-Epidemie diesmal nicht möglich war, wurde im Internet unter anderem eine Foto-Aktion initiiert: Dabei haben Unterstützerinnen und Unterstützer Aussagen gegen Gewalt auf ihre Handflächen geschrieben und diese dann fotografiert.
Franziska Greite-Schillert hat den Slogan „(D)eine Faust ist kein Argument!“ gewählt und auf der Handfläche von Ingrid Bürkner steht: „Gewalt löst keine Probleme“. Beide Frauen sind Mitglied der ASF Uetze. „Uns ist wichtig, dass wir zeigen: Gewalt an Frauen ist nie hinnehmbar und es gibt globale Solidarität!“, so Franziska Greite-Schillert.
Der Aktionstag „One Billion Rising“ findet jährlich am 14. Februar statt und macht darauf aufmerksam, dass jede dritte Frau auf der Welt mindestens einmal in ihrem Leben Gewalt erfährt. Das sind ungefähr eine Milliarde Frauen, auf Englisch „One Billion“. Diese erschreckende Zahl hat der Kampagne ihren Namen gegeben. „Deshalb ist dieser Tag wichtig! Es soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass in vielen Ländern Frauen noch immer der Zugang zu Bildung verwehrt und ihnen ihre sexuelle Selbstbestimmung verweigert wird. Frauen werden als Billiglohnkräfte ausgebeutet, sind finanziell nicht abgesichert und sie werden in ihren Bürger- und Menschenrechten stark beschränkt“, so Greite-Schillert.