Fairtrade-Picknick am Gymnasium Uetze

Picknick im Innenhof mit Fairtrade-Produkten.

Rund 70 Schüler genossen ein "Faires Frühstück" im Innenhof

VON DANA NOLL

UETZE. Kurz vor den Sommerferien wurde schon fast traditionell ein "Faires Frühstück" am Gymnasium Uetze organisiert. In diesem Jahr federführend durch den 7. Jahrgang organisiert, unterstützt von der Initiativgruppe. Gemeinsam wurde eingekauft, geschnippelt, vorbereitet und dann gegessen. Da es Probleme mit den großen Eichen vor der Schule gab, wurde das Picknick in den Innenhof verlegt.
Noch im letzten Jahr kritisierten die Schüler, dass noch immer zu wenig Fairtrade-Produkte in den Regalen der gängigen Supermärkte zu finden sind. „Es müsste einfach mehr fair gehandelte Produkte geben“, wünscht sich auch Charlotte aus dem 7. Jahrgang. Ihre Namensvetterin aus dem 12. Jahrgang pflichtet ihr bei:“Es ist eine gute und wichtige Sache. Es geht dabei nicht nur um den fairen Handel, es steckt mehr dahinter.“ „Wir kaufen auch gern regional ein, die Ware ist frisch und wir wissen, woher sie kommt“, ergänzt Michel aus dem 9. Jahrgang.
Zum Frühstück wurden Säfte, selbstgemachte Brötchen und Obstsalat, Honig, Konfitüre und sogar Schokocreme angeboten – alles Fairtrade oder aus der Region.
2014 wurde das Gymnasium unter den Eichen die erste Fairtrade-Schule in der Region Hannover. Damals wurden vom Erlös eines Sponsorenlaufs der Gymnasiasten 18 Eichen in Benrode gepflanzt und eine Fairtrade Rosenfarm in Kenia unterstützt, die für das Geld sieben Ziegen anschaffte. Seitdem gibt es immer wieder Aktionen rund um Fairtrade, mittlerweile nicht nur um das Siegel zu behalten, sondern „auch aus Überzeugung“, berichtet die Initiativgruppe. So wird im Lehrerzimmer fair gehandelter Kaffee getrunken, für den Sportunterricht wurden fair gehandelte Bälle angeschafft oder zu Weihnachten wurde fair produzierte Schokolade verkauft.
Ende des letzten Jahres konnte auch erneut das Fairtrade-Siegel verlängert werden. „Dazu muss die Schule sich immer wieder neu beweisen, verschiedene Kriterien erfüllen und vor allem Aktionen durchführen, in denen das Thema verankert ist“, erklären Jasmin Wander und Linda Bleck, zuständig für den Fairtrade-Bereich am Gymnasium Uetze.
Auch der Fairtrade-Point, zweimal monatlich, wird gut besucht. Hier gibt es aus Fairtrade-oder regionalen Produkten selbstgemachte Limonade, Kekse und Waffeln, „die sind der Renner“, berichten die Schüler.