Endspurt bei Katenser Kirche

Bei einem Unfall hatte Anfang November ein schwarzer Mercedes die Kirchenwand durchbrochen. (Foto: Archiv/Franka Haak)

Nach dem spektakulären Unfall ist das Loch in der Mauer wieder verschlossen

Katensen (fh). Die Türen der Michaeliskirche in Katensen sind verschlossen geblieben, seit Anfang November ein Auto durch die Außenwand gebrochen ist. Doch jetzt sollen sie sich bald wieder für Gottesdienste öffnen. "Der Maurer hat das Loch wieder verschlossen und eine Reinigungsfirma hat alles vom Dreck und Zementstaub befreit", schildert Küsterin Ulrike Elgert. Auch die Orgel sei bereits umfangreich gesäubert worden. "Sie ist noch beim Orgelbauer eingelagert, soll aber bald wieder eingebaut werden", stellt sie in Aussicht.
Ziel sei es, dass der für den 20. März geplante Gottesdienst wieder in der Michaeliskirche stattfinden könne. "Wenn alles gut läuft ist das auch schon bei der Kinderkirche am 19. Februar möglich, wenn dann vermutlich auch noch ohne Orgel", so Elgert. Solange die Kirche gesperrt war, wurde diese regelmäßige Veranstaltung ins Katenser Schützenheim verlegt.
Für die Gottesdienste mussten die Katenser in den zurückliegenden Monaten hingegen nach Uetze fahren oder in die Nachbargemeinden Hänigsen-Obershagen oder Dollbergen-Schwüblingsen. Da die drei Kirchengemeinden nächstes Jahr fusionieren werden, verstärken sie derzeit ohnehin schon ihre Zusammenarbeit und lassen die Gottesdienste in den Ortschaften rotieren.
Am 3. November hatte ein 84-jähriger Autofahrer nach eigenem Bekunden Gas- und Bremspedal verwechselt und war mit solcher Wucht gegen die Kirchenwand gefahren, dass sein schwarzer Mercedes die Mauer durchbrach. Der Fahrer blieb bei dem Unfall glücklicherweise unverletzt.