Diesellok gerät in Brand

Einsatzkräfte löschen das Feuer am Montagvormittag innerhalb von zwei Stunden / Keine Verletzten

DOLLBERGEN (r/fh). Eine Diesellok ist etwa 200 bis 300 Meter vor dem Dollberger Bahnhof in Brand geraten. 30 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Dollbergen, Katensen und Schwüblingsen waren mit insgesamt sechs Fahrzeugen vor Ort und haben das Feuer gelöscht. Bei dem Brand ist niemand verletzt worden. Auch die beiden Lokführer konnten sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen. Sie hatten die Flammen Montagvormittag während der Fahrt bemerkt und daraufhin eine Notbremsung eingeleitet. Zunächst versuchten sie, das Feuer selbst zu löschen - jedoch ohne Erfolg. Daraufhin alarmierten sie gegen 10.45 Uhr die Feuerwehr.
Doch zunächst konnten sie anrückenden Einsatzkräfte nur aus sicherer Entfernung aus der Deckung heraus löschen. "Das war wenig effektiv, aber wir mussten auf den Notfallmanager der Deutschen Bahn warten", erklärt der Pressesprecher der Feuerwehr Uetze. Nach etwa einer halben Stunde sei der Notfallmanager eingetroffen und habe dann dafür gesorgt, dass der Strom der Oberleitungen abgestellt wurde und sie vor und hinter der Einsatzstelle geerdet wurden.
Danach habe die Feuerwehr den Brand innerhalb von einer Stunde unter Kontrolle gebracht. "Dabei können wir von Glück sagen, dass die Flammen auf den Motorraum beschränkt blieben", so Richter. Denn darüber hinaus habe die Lok noch 3000 Liter Kraftstoff als Reserve mitgeführt, die sich jedoch nicht entzündeten.
Die größten Schwierigkeiten bereiteten nach Aussage von Richter einige Brandnester innerhalb der Verkleidung. "Sie mussten mit CO2-Löschern bekämpft werden", erklärt der Pressesprecher. Zusätzlich zur Feuerwehr waren auch Polizei und Rettungsdienst im Einsatz.