Birgit Honé besucht das Naturerlebnisbad Uetze

Gute Laune trotz schlechtem Wetter, Ministerin Birgit Honé (Mitte) mit der Landtagsabgeordneten Thordies Hanisch und Vorstand Michael Kropp.

Niedersächsische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung auf europapolitischer Tour

VON DANA NOLL

UETZE. Hoher Besuch im Naturerlebnisbad Uetze! Auf ihrer europapolitischen Tour machte die Niedersächsische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, Birgit Honé, auch in Uetze Halt. Am vergangenen Mittwochnachmittag besuchte sie das neue Freibad Uetze, um hier bei einem Rundgang mit den Akteuren ins Gespräch zu kommen. Begleitet wurde sie dabei u.a. von Uetzes Bürgermeister Werner Backeberg, Wirtschaftsförderer Andreas Fitz, der Landtagsabgeordneten Thordies Hanisch, der Ersten Gemeinderätin Ursula Tesch, der Regionalmanagerin der LEADER-Region Gudrun Viehweg sowie zahlreichen Förderern, Genossenschaftsmitgliedern, Ehrenamtlichen und dem Vorstand. Ellen Schmidt vom Bürgerverein Uetze nutzte die Möglichkeit, der Ministerin einen Brief zu überreichen. Hierdrin kritisierte sie, „dass der Verein, sich benachteiligt fühlt.“ „Wir müssen für alle gespendeten Sachen, 19 Prozent Mehrwertsteuer abführen. Wir helfen schnell in vielen Notfallsituationen und werden dann mit diesem hohen Mehrwert-Steuersatz belastet. Wir sind gerne bereit, den verminderten Steuersatz von 7 Prozent zu tragen, aber 19 Prozent ist nicht akzeptabel.“
Bei strömenden Regen während des Rundganges war der knallblaue Europa-Schirm der Ministerin im Dauereinsatz. Doch Birgit Honé zeigte sich zuversichtlich, „der Sommer kommt bestimmt.“ Auch wenn die Uetzer auf die Eröffnung ihres Freibad noch ein bisschen warten müssen, denn derzeit beträgt die Wassertemperatur nur kühle 12 Grad Celsius. „Wir müssen nachts schon zweistellige Werte erreichen, dann kann es hier auch losgehen“, erklärt Sonja Trautmann.
Vorstand Michael Kropp gab beim Rundgang einen kurzen Einblick in die Geschichte des Freibades als auch zur Gründung der Genossenschaft. Im Technikraum wurde die Sanierung des Bades näher erläutert und Schwimmmeister Dennis Brandes ermöglichte der Ministerin einen Einblick in die technischen Abläufe.
Besonders angetan zeigte sich Birgit Honé darüber, mit welchem „großen, ehrenamtlichen Engagement, das Projekt umgesetzt wurde“. Auch Werner Backeberg würdigte die besondere Bedeutung des Freibades, die zeigt, „dass vieles machbar und zu meistern ist.“ Vor allem auch aufgrund von Fördermitteln und dem Rückhalt durch die EU. „Europa wirkt – das sieht man hier ganz deutlich. In Niedersachsen werden viele Projekte für das Bürgerwohl gefördert“, so Birgit Honé, „Das zeigt, wie wichtig die Europawahl ist und welche Vorteile es bringt, Mitglied dieser Europäischen Union zu sein.“