Bernd Althusmann besucht Kaliberg

Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (2. von links)trifft sich zum Vororttermin mit Vertretern der anliegenden Gemeinden vor der Abraumhalde K + S in Wathlingen. (Foto: privat)

Der niedersächsische Wirtschaftsminister informiert sich über die Haldenabdeckung

Uetze/Wathlingen (r/fh). Der niedersächsische Wirtschaftsminister Bernd Althusmann hat sich vor Ort über die von K+S geplante Abdeckung der Kalihalde in Wathlingen und die Sorgen und Wünsche der Bürger informiert. Empfangen wurde er von CDU-Politikern aus Uetze, Nienhagen und Wathlingen sowie den Landtagsabgeordneten Rainer Fredermann, Jörn Schepelmann (beide CDU) und Jörg Bode (FDP).
Inhaltlich ging es vor allem um die Gefahr einer Grundwasserversalzung durch den Kaliberg und um die Belastungen durch den Lieferverkehr für die Haldenabdeckung. „Sind wir doch einmal realistisch, die Abdeckung wird höchstwahrscheinlich kommen. Die Frage ist nun, wie kann man die Anlieferung für die Bürger so wenig belastend wie möglich gestalten?“, sagte Dirk Rentz, der Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbands Uetze.
Minister Althusmann sicherte zu, dass er sich des Themas annehmen wolle. In Bezug auf die Verkehrsfragen zeigte er sich offen für Vorschläge aus der Region. Allerdings wurde bei dem Treffen auch deutlich, dass es zwischen den betroffenen Kommunen und Ortschaften diesbezüglich noch keinen Konsens gibt. So überreichte einerseits der Wathlinger Bürgermeister Torsten Harms eine Resolution, die der Rat seiner Gemeinde beschlossen hat. Darin ist eine Streckführung südlich des Brandes auf dem Gebiet der Gemeinde Uetze zur B3 vorgesehen.
Andererseits stellte Rentz die Überlegungen des CDU-Gemeindeverbandes Uetze vor, der zwei Varianten in Erwägung zieht: Die eine sieht vor, die Strecke durch den Brand auf dem alten Gleisbett von Kali und Salz auszubauen und dann die vorhandene Straße K125 bis zur B3 zu nutzen. Die zweite Alternative liegt nördlich des Brandes. Hier könnte eine direkte Anbindung zur B3 erfolgen. Im Folgenden gelte es, die unterschiedlichen Vorschläge auf ihre Machbarkeit zu prüfen, sich zu einigen und die beste Variante umzusetzen. Dafür seien weitere Gespräche nötig, so das Fazit.
An dem Ortstermin nahmen auch der CDU-Fraktionsvorsitzenden von Nienhagen Hauke Hauschild, der Ortsbürgermeister von Obershagen Andreas Staas, sowie die CDU-Ratsherren aus der Gemeinde Uetze Werner Hübner und Peter Pawlitza teil.