Badespaß mit und ohne „Hallebadkapp“

Wort- und gestenreich erklärte Bademeister Schaluppke (Robbi Pawlik) seinem Uetzer Publikum die kölsche „Hallebadkapp“. (Foto: Georg Bosse)

„Fußpilzflüsterer“ Rudi Schaluppke in der Festscheune „Irenensee“

UETZE/DAHRENHORST (gb). Wie „schusselige“ Badegäste müssen sich die rund 70 Besucher vorgekommen sein, die sich am vergangenen Sonntag in der Festscheune des Camping- und Erholungsparks „Irenensee“ in Uetze/Dahrenhorst von Bademeister Rudi Schaluppke bespaßen ließen. Als dieser gab Comedian Robbi Pawlik mit kölscher Sprechgewandheit und unmissverständlicher Körpersprache zu beobachtende Verhaltensauffälligkeiten aus „seinem“ Spiel-, Spaß- und Erlebnisbad „Köln-Zollstock“ zum Besten.
Obwohl Spritzwasser gewöhnt, musste Bademeister Schaluppke von der Strandbad-Bühne am Irenensee unter das Scheunendach ausweichen, um dort seine chlorgeschwängerten Schwimmbad-Benimmregeln unters fidele Volk bringen zu können, weil es draußen teilweise in Strömen regnete.
Der selbst ernannte „Fußpilzflüsterer“ ließ ein Pärchen nebeneinander stehend den Kölner Dom geben. Anschließend hatte Rudi Schaluppke das Publikum als Background-Ensemble zu seinem Baderegel-Rap ebenso im Griff, wie die haargegeelten Pubertierenden unter dem 10 Meter hohen „Acapulcoturm“ an seiner wahren Wirkungsstätte, denen er immer wieder die „Hallebadkapp“ verordnen muss. Aber wehe, wenn die „Sportsfreunde“ nicht spuren - dann geht`s ab zum Duschen!
Vom Bühnenrand aus, der ja eigentlich sein Beckenrand ist, versorgte Rudi seine Uetzer Badegäste weiter unverdrossen mit verbalen Arschbomben. Mal lästerte er hemmungslos über das schlampige Mundwerk von „Murat“, „Nickolle“ und „Ralle“, mal ließ er die La-Ola-Welle durch die Scheune schwappen. Und die höchst amüsierten „Sportsfreunde“ vom Irenensee dankten es ihm und seiner scharfsinnigen Blödelei mit häufigen Lach-Fontänen und mehrfach aufbrandendem Beifall.