Autofahrer stürzt in die Fuhse

Der VW Passat stürzte in die Fuhse un blieb dort auf dem Dach liegen. (Foto: Uwe Richter)

40-Jähriger erleidet schwere Verletzungen und wird ins Krankenhaus gebracht / Feuerwehr birgt Fahrzeug aus dem Fluss

UETZE (r/fh). Ein 40 Jahre alter Mann ist am Sonntagmorgen mit seinem Auto in die Fuhse gestürzt und hat dabei schwere Verletzungen erlitten. Mit einem Rettungswagen wurde er ins Krankenhaus gebracht. Da die Polizisten bei ihm deutliche Anzeichen einer Alkoholisierung feststellten, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Die Kaiserstraße war wegen des Unfalls von etwa 6.40 bis 8.30 Uhr voll gesperrt.
Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei war der Mann gegen
6.40 Uhr mit einem VW Passat auf der Kaiserstraße in Uetze unterwegs. Aus noch ungeklärter Ursache verlor er etwa in Höhe der Einmündung Schmiedestraße in einer leichten Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug. Das Auto kam nach rechts von der Fahrbahn ab, kollidierte mit einem Zaun und mehreren Bäumen, überschlug sich und stürzte in die Fuhse. Dort blieb es auf dem Dach im eiskalten Flusswasser liegen.
Als die hinzugerufene Ortsfeuerwehr Uetze eintraf, hatte sich der Fahrer bereits selbständig aus dem Fahrzeug befreit und wurde bereits im Rettungswagen versorgt. Allerdings konnte zunächst nicht ausgeschlossen werden, dass sich noch weitere Personen in dem Fahrzeug befunden hatten. Deshalb wurden vorsorglich Feuerwehrtaucher alarmiert sowie ein Rettungshubschrauber.
Ein Uetzer Feuerwehrmann holte außerdem seinen Teleskoplader, mit dem er das Auto leicht anheben konnte, sodass der Innenraum einsehbar war. Daraufhin konnte schnell Entwarnung gegeben werden: Es befand sich niemand mehr darin! Als klar wurde, dass der 40-Jährige allein im Auto gesessen hatte, wurde die Suche nach einer weiteren Person im Wasser wurde beendet. Im Anschluss wurde der Wagen mit dem Teleskoplader aus dem Fluss geborgen und abgeschleppt.
Die angeforderten Feuerwehrtaucher aus Lehrte, Sehnde und Lohnde konnten daraufhin die Anfahrt abbrechen. Lediglich die zwischenzeitlich eingetroffene Tauchergruppe aus Burgdorf blieb zur Eigensicherung der noch im Wasser arbeitenden Einsatzkräfte vor Ort. 
Die Ortfeuerwehr Uetze war mit 22 Mitgliedern und fünf Fahrzeugen im Einsatz, hinzu kamen vier Mitglieder der Burgdorfer Tauchergruppe, der Burgdorfer Ortsbrandmeister Florian Bethmann, Uetzes Gemeindebrandmeister Tobias Jacob und sein Stellvertreter Jens Blenk  sowie der Rettungsdienst und die Polizei. 
Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Burgdorf unter der Telefonnummer (05136) 88614117 zu melden.