Anne Olzog in den Landesjugendchor aufgenommen

Anne Olzog. (Foto: Junger Chor Uetze)

Uetzer Chorsängerin schaffte Aufnahmeprüfung

UETZE (r/jk). Der Junge Chor Uetze legt seit Jahren neben dem gemeinsamen Erarbeiten von anspruchsvoller Literatur viel Wert auf die individuelle stimmliche Förderung seiner Mitglieder. Dies wird neben den beiden auch gesangspädagogisch tätigen Chorleitern Eva Filler und Florian Lohmann vor allem durch die hervorragende Arbeit des Stimmbildners Steffen Henning erreicht. Henning selbst studiert in Hannover an der Musikhochschule Operngesang. Die Früchte dieser Arbeit werden landesweit gewürdigt:
Die 19- jährige Altistin Anne Olzog aus dem Jungen Chor hat soeben die Aufnahmeprüfung für den Landesjugendchor Niedersachsen bestanden. Das Auswahlensemble, das junge Chorsängerinnen zwischen 16 und 26 Jahren fördert, arbeitet projektbezogen mit international renommierten Dirigenten und Orchestern zusammen. Anne Olzog ist damit nach Julia Hagemann, Julia Elgert (beide Sopran), Julia Kling (Alt) und Jan Friedrich Schütze (Bass) bereits die fünfte Sängerin, die im Laufe der letzten drei Jahre aus dem Jungen Chor Uetze den Landesjugendchor verstärkt.
Die Förderung, die die jungen Sängerinnen und Sänger dort erhalten, kommt auch dem Jungen Chor wieder zugute, denn das projektbezogene Arbeiten des Landesjugendchores ermöglicht die fortdauernde Mitgliedschaft in den jeweiligen Heimatchören.
Anne Olzog selbst hat ihren gesanglichen Anfang im Schulchor des Gymnasiums Uetze begonnen. Hier hat sie seit ihrem 15. Lebensjahr das Singen für sich entdeckt. Sie singt seit fast fünf Jahren im Jungen Chor in Uetze. Beim Landesjugendchor hat sie als Altstimme vorgesungen und ist nun eine von 16 glücklichen Sängern, die aus einer Auswahl von 48 Bewerbern angenommen wurden. Olzog hat neben den üblichen Chorproben zusätzlich einmal in der Woche ein Spezial-Gesangstraining bei Florian Lohmann genossen. Das hat sie schließlich stimmlich verfestigt und ihre Leistungen auf den aktuellen Höhepunkt gebracht.
Bei der Aufnahmeprüfung in Hannover mussten zwei anspruchsvolle Gesangsstücke vorgetragen werden: Auszug aus Max Regers „Oh Tod, wie bitter bist du“ sowie „Der Freisinn“ von Schumann.