Anlieger pflanzen Blumenzwiebeln im Fuhsepark

Viele fleißige Hände brachten die 5000 Zwiebeln in die Erde. (Foto: Peter Doms)

5.000 Blumenzwiebeln wurden in die Erde gebracht

Uetze (r). Die bereits in den vergangenen Jahren gezeigte Solidarität der Fuhseparkanlieger und -freunde hat jetzt eine weitere Aktion hervorgerufen. Rund 5.000 Krokus-, Osterglocken-, Narzissen- und Tulpenzwiebeln wurden in die Erde gebracht.
Begonnen hatte alles im November 2010, als die Gemeinde im Park rund 40 Bäume und einige Buschgruppen beseitigen wollte. Durch den Einsatz von Hans-Volker Nordmann, der die Anlieger mobilisierte, konnte ein Protest dieser Gruppe das Schlimmste abwenden. 36 Bäume wurden vor der Kettensäge gerettet. Als Gegenleistung hatten Hans-Volker Nordmann und die Anlieger im Oktober 2011 zwei Linden gepflanzt und damit die Artenvielfalt im Fuhsepark erweitert. Mit dem aus dieser Aktion noch übrig gebliebenen Geld, verschiedenen Spenden und weiterer Unterstützung der Anlieger wurde die neuerliche Idee von Hans-Volker Nordmann, den Fuhsepark im Frühjahr in ein Blumenmeer zu verwandeln, nun umgesetzt. In generalstabsmäßiger Vorarbeit wurde von ihm mittels eines Luftbildes der Park in Planquadrate aufgeteilt und die Positionen der einzelnen Blumensorten festgelegt. Bei strömenden Regen setzte er dann bereits am Freitag mit Nachbarin Regine Doms rund 1000 Fähnchen, welche die Pflanzstellen markierten.
Der Wettergott hatte dann am Sonnabend ein Einsehen mit den über 50 engagierten Helfern, die mit Sparten, Schaufel und Harke bewaffnet zur Stelle waren und in kleinen Trupps die verschiedenen Blumenzwiebeln in die Erde brachten. Dabei hatten besonders die zahlreichen Kinder ihren Spaß und unterstützten die Erwachsenen mit allen Kräften. Auch Ortsbürgermeister Hartmut Schulte war über die Idee und die tolle Gemeinschaftsaktion hellauf begeistert und steuerte vom Ortsrat noch einen weiteren Betrag von 100 Euro bei. Nach getaner Arbeit setzten sich die Anlieger zu einem kleinen Grillfest zusammen. So hatte die neuerliche Aktion neben der eigentlichen guten Tat noch den Effekt, dass sich Anlieger und Fuhseparkfreunde näher kennenlernen konnten.
Nun warten alle gespannt auf das Frühjahr, um den Erfolg ihrer Arbeit beim Gang durch den Park genießen zu können.