Aldi-Markt wird neu gebaut

Der Uetzer Aldi-Markt wird abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. (Foto: privat)

Discounter schließt von Februar bis November / Unternehmen plant Zeltverkauf

Uetze (fh). Der Uetzer Aldi-­Markt bekommt einen Neubau. Weil er am bisherigen Standort errichtet wird, schließt der Discounter im Februar seine Türen und im Anschluss wird das alte Gebäude abgerissen. Der Neubau soll dann im November dieses Jahres eröffnen. Damit die Kunden vor Ort auch während der rund neunmonatigen Bauphase nicht auf das Sortiment verzichten müssen, will das Unternehmen auf dem Uetzer Festplatz ein Verkaufszelt mit einer Fläche von 600 Qua­dratmetern auf dem Uetzer Festplatz einrichten. Darüber wird der Ortsrat Uetze in seiner nächsten Sitzung beraten. Sie beginnt am Mittwoch, 12. Januar, um 19 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses, Marktstraße 9.
Die Gemeindeverwaltung empfiehlt, dem Vorschlag zuzustimmen. „Wir hätten dafür lieber eine andere Fläche zur Verfügung gestellt, haben aber keine geeignete gefunden“, sagt Gemeinde­sprecher Andreas Fitz. In Rücksprache mit Aldi solle das Zelt aber so aufgebaut werden, dass die Beeinträchtigungen für Veranstaltungen möglichst gering seien. Mit dem Flohmarkt gebe es ohnehin keine Überschneidungen, weil dieser am Sonntag stattfinde. Und während des Schützenfestes könne Aldi den Verkauf schließen und das Zelt mit einem Bauzaun absperren. Sollte dies nicht ausreichen, sei Aldi bereit, andere Optionen mit der Gemeinde und dem Schützenverein abzustimmen.
Der Zeltverkauf bringe für Aldi hohe Kosten mit sich und sei eher eine Investition in die Kundenbindung, heißt es in der Beschlussvorlage der Verwaltung. Das Unternehmen wolle damit verhindern, während der langen Bauzeit Kunden zu verlieren. Dabei wolle die Gemeindeverwaltung Aldi unterstützen, denn es sei für Uetze eine gute Nachricht, dass das Unternehmen in den Standort investiere.
Der Neubau soll nach dem aktuellen Filialkonzept gestaltet werden und die Verkaufsfläche vergrößert sich dabei von knapp unter 800 auf 1041 Quadratmeter. „Der Fokus liegt dabei auf einer hellen und freundlichen Einkaufs­atmosphäre mit mehr Platz und breiteren Gängen“, sagt Unternehmenssprecher Axel vom Schemm. Außerdem gebe es künftig ein größeres Angebot an frischem Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch und Backwaren. Die Pfandautomaten sollen im Eingangsbereich platziert werden, sodass die Kunden ihre leeren Flaschen gleich zu Beginn des Einkaufs loswerden. Außerdem erhält der neue Markt eine Kundentoilette.
Die neue Filiale werde zudem mit einem modernen Licht-, Farb- und Energiekonzept ausgestattet. Dank einer Photovoltaikanlage auf dem Marktdach und einer CO2-Integralanlage, die den Markt kühlen und beheizen kann, komme das Gebäude ohne fossile Brennstoffe aus. Bei dieser Technik wird die Abwärme, die bei der Kühlung der Waren entsteht, zur Beheizung des Gebäudes weiterverwendet.