123.800 Meter in 24 Stunden

Die Hänigser Schwimmer und Ausrichter freuen sich über eine gelungene Veranstaltung und ihren fünften Platz. (Foto: DLRG Hänigsen)

Elf Mannschaften mit insgesamt 175 Schwimmern nehmen am Wettbewerb im Hänigser Freibad teil / Lokale Unternehmen helfen, den Müll zu reduzieren

HÄNIGSEN (r/fh). Alle Teilnehmer zusammengenommen haben beim 24-Stunden-Schwimmen im Freibad Hänigsen diesmal mehr als 123 Kilometer im Wasser zurückgelegt. Auf Einladung der DLRG-Ortsgruppe Hänigsen sind insgesamt elf Mannschaften bei dem Wettbewerb angetreten. Die Judo-Sparte des TSV Friesen war diesmal als einzige in der Kategorie "Nichtschwimmende Vereine" vertreten und die Schwimmer der TSV Burgdorf als einziger Schwimmverein. Die übrigen neun Teams kamen aus DLRG-Ortsgruppen aus der gesamten Region Hannover. Jede Mannschaft schwamm dreimal eine Stunde 50-Meter-Sprints und versuchte so die größte Meterzahl zu erreichen. Über 24 Stunden hinweg waren stets ein bis zwei Bahnen von den Teilnehmern belegt.
Den ersten Platz sicherten sich zum wiederholten Male die Rettungsschwimmer aus Laatzen mit 13.300 Metern. Ihr Sieg war aber hauchdünn, denn die Seelzer schwammen nur 100 Meter weniger und landeten damit knapp auf dem zweiten Platz. Mit etwas mehr Abstand folgte auf dem dritten Platz dann  die Mannschaft aus Hemmingen (12.400 Meter) vor der DLRG Langenhagen, die erstmal dabei war, und 11.700 Meter erschwamm. Die Hänigser Ortsgruppe selbst sicherte sich den fünften Platz und trat ihrerseits erstmalig überwiegend mit Schwimmern im Kindesalter an.
Wie schon in den vergangenen Jahren hat die DLRG Hänigsen die 175 Teilnehmer wieder rund um die Uhr mit Speisen versorgt. Dabei gab es in diesem Jahr aber eine Neuerung: Sie haben fast komplett auf Einmalverpackungen und Einweggeschirr verzichtet. Das haben drei Hänigser Unternehmen ermöglicht: Edeka Ersu hat lokale Nahrungsmittel geliefert und der Milchhof Osterwiese die Milchprodukte. Außerdem hat die Fleischerei Hopp dem Freibad einen gastronomischen Geschirrspüler gespendet, sodass die benutzten Teller, Gläser und Besteck unkompliziert vor Ort gewaschen werden konnten. Dadurch konnte der Abfallberg gegenüber den Vorjahren deutlich reduziert werden.