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Straßensanierung beginnt

Die Alte Dorfstraße weist auf dem Abschnitt östlich des Moorwegs erhebliche Schäden auf. Der Rat hat jetzt einer umfangreichen Sanierung zugestimmt.
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  • Die Alte Dorfstraße weist auf dem Abschnitt östlich des Moorwegs erhebliche Schäden auf. Der Rat hat jetzt einer umfangreichen Sanierung zugestimmt.
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Dollbergen (r/fh). Nach dem Ratsbeschluss Ende Januar rollen an der Alten Dorfstraße in Dollbergen nun bald die ersten Baufahrzeuge an. Die Gemeindeverwaltung kündigt an, dass die umfangreiche Straßensanierung am Montag, 23. Mai, beginnen soll. Insgesamt werde die Maßnahme etwa ein Jahr in Anspruch nehmen. Betroffen sind die Alte Dorfstraße, Am Kapellenberg und An der Masch auf einer Länge von insgesamt rund 400 Metern. Die Baustelle beginnt zunächst an der Kreuzung „Moorweg“ und erfolgt abschnittsweise bis zum nördlichen Anschluss an die bereits erneuerte Fuhsestraße.
Dafür müssen die jeweiligen Bauabschnitte vorübergehend für den Verkehr gesperrt werden. „Unser Bestreben ist es, das Erreichen der Anliegergrundstücke und Betriebe stets zu gewährleisten beziehungsweise eine kurzzeitige Nichterreichbarkeit rechtzeitig mit den Betroffenen abzustimmen“, betont Gemeindesprecher Andreas Fitz. Auch für den Busverkehr würden bei Bedarf Haltestellen verlegt und Umleitungen eingerichtet.
Die Baumaßnahme wird als Verbundmaßnahme gemeinsam mit dem Wasserverband Peine umgesetzt, der die Anlagen und Leitungen für die Trinkwasserversorgung sowie die Ab- und Schmutzwasserentsorgung erneuert. Auf den einzelnen Abschnitten erfolgen zuerst die Kanalbauarbeiten des Wasserverbandes Peine, danach folgt dann jeweils der Straßenbau.
Mit der Straßensanierung hat die Gemeinde erneut die Firma Beton und Monierbau aus Nordhorn beauftragt, die auch schon die Fuhsestraße ausgebaut hat. An der Baustelle werden die Ansprechpartner mit einem Aushang bekanntgegeben.
Dem Ratsbeschluss war eine lange Diskussion vorausgegangen, weil es massiven Protest seitens der Grundstückseigentümer gab. Hauptkritikpunkt waren die prognostizierten Bau- und Planungskosten von insgesamt rund 1,52 Millionen Euro. Da in dem Bereich nur 20 Anlieger teils große Grundstücke haben, befürchteten sie eine finanzielle Überforderung durch ihren Eigenanteil an der Sanierungsmaßnahme.
Doch die Wogen glätteten sich, als die Gemeinde die Kostenverteilung noch einmal aufschlüsselte. Beim Land Niedersachsen hat die Gemeinde Uetze 615.000 Euro Fördermittel beantragt, weil der Straßenzug als „lokale Hauptverkehrsstraßen mit bedeutender Wichtigkeit“ eingestuft ist. Außerdem wird sich der Wasserverband Peine mit 20.000 Euro an den Baukosten der Gemeinde beteiligen, weil sich dadurch Synergien für die Erneuerung der Trink- und Abwasserleitungen ergeben.
Die verbleibenden Kosten teilt sich die Gemeinde dann mit den Anliegern, sodass die Grundstückseigentümer zusammen voraussichtlich Baukosten von 520.000 Euro tragen müssen. Dabei profitierten die Grundstückseigentümer von der Änderung der Straßenausbaubeitragssatzung, die der Uetzer Rat im Sommer 2020 verabschiedet hat. Denn bis dahin wurden die Fördermittel vom Land nur auf den Anteil der Gemeinde angerechnet, erst jetzt kommen sie auch den Bürgern zugute.

Die Alte Dorfstraße weist auf dem Abschnitt östlich des Moorwegs erhebliche Schäden auf. Der Rat hat jetzt einer umfangreichen Sanierung zugestimmt.
Die Maßnahme beginnt an der Kreuzung mit dem Moorweg.
Autor:

Franka Haak aus Burgdorf

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