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Läufer von drei bis 91 Jahren

Julia und Marcus Huber erreichen glücklich das Ziel.
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  • Julia und Marcus Huber erreichen glücklich das Ziel.
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Uetze (r/fh). „Um eine Wiederholung im Mai 2023 werden wir wohl nicht herumkommen“, sagen Julia und Marcus Huber nach dem „Wings for Life“-Benefizlauf mit einem zufriedenen Lachen. Schließlich haben die beiden Initiatoren zusammen mit ihrem Orga-Team bei der Veranstaltung am 8. Mai ihre selbstgesteckten Ziele zu 200 Prozent erreicht. Mindestens 100 Teilnehmer wollten sie mobilisieren, um die Rückenmarksforschung mit 2500 Euro zu unterstützen. Das wurde weit übertroffen: Als Bürgermeister Florian Gahre am Uetzer Rathausplatz den Startschuss gab, machten sich bei Sonnenschein und blauem Himmel 200 Läufer auf den Weg. Und die Startgelder und Spenden brachten insgesamt über 5000 Euro für den guten Zweck ein.
Der Benefizlauf in Uetze war Teil einer internationalen Aktion der Stiftung „Wings for Life“, die Forschungsprojekte zur Heilung von Rückenmarksverletzungen fördert. Unter dem Motto „Laufen für die, die es nicht können“ ruft sie seit 2014 jährlich zu einem großen Wohltätigkeitslauf auf. Das Besondere dabei: Mitmachen können Jung und Alt, Menschen mit und ohne Handicap. „Das ist für mich die Kernbotschaft der Veranstaltung: Sie bietet allen die Chance, inklusiv an so einem Ereignis teilzuhaben“, betont Huber.
Bei der Premiere in Uetze standen dafür Strecken von zwei, fünf und zehn Kilometern zur Auswahl, die jeder mit oder ohne Hilfsmittel in seinem eigenen Tempo zurücklegen konnte. „Dieses Konzept ist wunderbar aufgegangen. Die Altersspanne der Teilnehmer reichte von drei bis 91 Jahren. Sie sind gelaufen, gewalkt, am Rollator gegangen und mit dem Scooter gefahren“, fasst Markus Huber zusammen.
Insgesamt haben über 80 Jugendliche mitgemacht. Vor allem die Jugendspielgemeinschaft (JSG) Fuhseland, die Aurelia-Wald-Gesamtschule und das Domizil Dedenhausen waren mit vielen Läufern vertreten. Der Fitness Point Uetze ging indes mit 14 Senioren einer Ü70-Gruppe an den Start. „Es gab keine Zeitvorgabe. Im Mittelpunkt stand die Freude an der Bewegung, ganz ohne Druck“, betont Huber.
Anlass für die Ausrichten des Events in Uetze war ein Reitunfall der Mitorganisatorin Julia Huber im Jahr 2020, der bei ihr zu irreparablen Rückenmarksverletzungen und somit zu einer inkompletten Querschnittslähmung führte. Seither arbeitet sie hart an ihrem Ziel, wieder selbständig zu gehen.
Dazu gab es ein buntes Rahmenprogramm: DJ Reiner Probst sorgte für Musik und Kinder und Jugendliche konnten sich bei den Mitmachaktionen der Gemeindejugendpflege vergnügen oder sich vom Team der Tamedes Körperwerkstatt fantasievoll schminken lassen. Zur Stärkung gab unter Kaffee, Kuchen, frisches Obst und Gemüse, Speisen vom Grill und mehr. Für die Verpflegung der Teilnehmer an der Strecke und im Zielbereich hatte Edeka Cramer unter anderem Wasser, Obst und Müsliriegel spendiert. „Die Reste werden an die Tafel Uetze gespendet“, sagt Marcus Huber.

Julia und Marcus Huber erreichen glücklich das Ziel.
Gut gelaunt feuern die Zuschauer die Teilnehmer an.
Autor:

Franka Haak aus Burgdorf

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