Spiel der Damen mit spannendem Schlagabtausch

Starke Spielleistung in Burgdorf: TVE-Handball-Damen. (Foto: TVE Sehnde)
 
Die ersten TVE-Herren feiern den Sieg im letzten Heimspiel der Saison und den Aufstieg in die Verbandsliga. (Foto: TVE Sehnde)

TVE-Handball mit erfolgreichem Saisonabschluss der Herren

Sehnde (r/gg). Spät in der laufenden Saison traf die erste Damenmannschaft um Trainer Christian Krone auf den direkten Tabellennachbarn und Aufstiegsaspiranten TSV Burgdorf. Die Burgdorfer Gastgeberinnen und der TVE zeigten von Beginn an eine starke Abwehrarbeit, die das Spielgeschehen prägte. Da - anders als in heimischer Halle - mit Haftmittel gespielt wurde, mussten die Sehnderinnen zu Anfang der Partie einige technische Fehler und unglückliche Abschlüsse verbuchen. Nach zwölf Minuten Spielzeit lag der TVE mit vier Toren bei nur einem einzigen Treffer zurück.
Die weiterhin starke Abwehr der Gäste und das konsequente Nutzen der gegnerischen Fehler brachte Burgdorf im weiteren Spielverlauf zunehmend in Bedrängnis. Bereits in der 21. Minute zeigte sich ein ausgeglichenes (8:8) und spannendes Spiel. Mit einem Tor Vorsprung (11:10) konnten die Burgdorferinnen in die Pause gehen.
Der TVE schaffte es nicht direkt in der zweiten Hälfte an die Leistung anzuknüpfen und lies Burgdorf erneut mit 14:10 davonziehen. Was die Sehnderinnen einmal im Spielverlauf geschafft hatten, sollte auch beim zweiten Mal gelingen: Bis zur 49. Minute konnte der TVE aufschließen (17:16) und das Spiel gestaltete sich wieder offen. Ein spannender Schlagabtausch entwickelte sich und gipfelte sich in dem erfolgreich verwandelten Strafwurfe von Saskia Völlner - "Pfosten und rein" - 14 Sekunden vor Schluss zum Unentschieden 21:21.
Trainer Krone sagte nach dem Spiel: „Das Remis heute beim heimstarken TSV Burgdorf, die bis heute noch keine Punkte Zuhause abgegeben haben, fühlt sich an wie ein Sieg und ist das Ergebnis einer unfassbar starken Mannschaftsleistung! Ich habe vorher noch nie eine so starke Abwehr von uns gesehen. Die Mannschaft hat gezeigt was man mit Willen alles schaffen kann und wenn wir unsere technische Fehlerquote berücksichtigen wäre eventuell noch mehr drin gewesen, aber ich bin sehr zufrieden mit allen.“
Die erste Herren empfing die erste Herren des TSV Friesen Hänigsen zum letzten Heimspiel der Saison.
Auf Seiten der Sehnder fielen Jonathan Dumke und Arne Radke kurzfristig aus. Weiterhin fehlte Marvin Hallmann. Umso erfreulicher war es, dass Christian Noll sein Comeback feiern konnte und drei Tore von der Sieben-Meter-Linie erzielte. Darüber hinaus kam Niclas Stuber aus dem erweiterten Kader ebenfalls zum Einsatz.
Das Spiel begann sehr zerfahren, Sehnde konnte die Euphorie des Aufstiegs nicht ganz auf das Spielfeld übertragen. So kam es, dass es nach elf gespielten Minuten erst 2:2 stand. Bis zum 4:4 blieb das Spiel trotz früher Sehnder Auszeit ausgeglichen. In der Folge konnte der Gastgeber dann bis auf 9:4 davonziehen. Jan-Louis Guhl, der auf Linksaußen einsprang, konnte starke vier dieser fünf Tore erzielen. Eine frühe rote Karte gegen Nico Seehafer spielte den Sehndern hierbei in die Karten. Da die Gäste ohnehin nicht mit ihrem kompletten Stammkader antreten konnten, sondern auf einige Spieler der zweiten Herren und A-Jugend zurückgriffen, konnte man hier schon nahezu von einer Vorentscheidung sprechen. Sehnde gelang es den Vorsprung bis zur Halbzeit auf 16:9 auszubauen.
Der Vorsprung lag in der zweiten Hälfte noch etwa zehn Minuten lang bei sieben Toren Differenz, bevor der TVE diesen mit einem 5:0 Lauf auf 25:13 ausbaute und das Spiel damit endgültig entschied. Im Anschluss plätscherte das Spiel nur noch so vor sich hin, bis beim Stand von 30:20 die Sirene ertönte. Insgesamt sahen die rund 140 Zuschauer im Sportzentrum nicht das beste Handballspiel. Das Ergebnis geht auch in der Höhe absolut in Ordnung, wobei man die jungen Hänigser durchaus für ihren Einsatz loben kann, da sie sich bis zum Ende nicht aufgaben und in jeder Aktion kämpften. Im Anschluss konnten die Sehnder mit ihren Fans den feststehenden Aufstieg in die Verbandsliga feiern - so der Bericht von Anna Warneke, Gesa Kracke und Till Plate.