Spannender Wettkampf in Essen

Finnja Meyfeld bei der Deutschen Jugendmeisterschaft in Essen. (Foto: RGF)

RGF bei der Deutschen Jugendmeisterschaft

Lehrte-Sehnde (r/gg). Der Ruderverein für das große Freie (RGF) war mit Finja Kotter und Finnja Meyfeld, betreut von Ronja Kampmann und Marcel Rahf, bei der Deutschen Jugendmeisterschaft (DJM) in Essen auf dem Baldeneysee vertreten.
Finnja Meyfeld, die erst seit gut einem Jahr in der Trainingsgruppe von Ronja und Marcel ist, bestritt mit der DJM ihre erste richtige Regatta. Hier sollte sie gleich im Leichtgewicht-Einer der B-Juniorinnen an den Start gehen. Nachdem sie im Vorlauf auf den vierten Platz ruderte, musste sie im Hoffnungslauf am Freitag mindestens Zweite werden, um weiter im Kampf um die vorderen Plätze dabei zu sein. Leider reichte es am Freitag mit dem vierten Platz nicht für das Halbfinale und somit ist Finnja an dieser Stelle ausgeschieden. Trotz des Ausscheidens sind alle sehr zufrieden mit den Ergebnissen, den Finnja fehlte hier einfach noch die Erfahrung, hier wird optimistisch in die Zukunft geguckt. Sie ging darüber hinaus mit Finja Kotter im Doppelzweier der B-Juniorinnen an den Start. Im Vorlauf reichte es nach der Kollision mit einer Ente und der Bojen nur für einen sechsten Platz, somit musste auch hier im Hoffnungslauf auf eine weitere Chance gehofft werden. Im Hoffnungslauf lagen sie bei 250 Meter vor dem Ziel noch eine halbe Bootslänge hinter Platz zwei, der nötig war, um sich für das Halbfinale zu qualifizieren. Durch einen voluminösen Endspurt schoben sie sich kurz vor der Ziellinie noch am anderen Boot vorbei und belegten den zweiten Platz. Im Halbfinale mussten die beiden sich jedoch mit Platz sechs genügen, womit sie an dieser Stelle leider ausgeschieden sind. Ferner lässt sich hier jedoch sagen, dass die beiden für ihre Größe und Gewicht sehr gut mit dem Teils deutlich größeren und schwereren Konkurrentinnen mitgehalten haben.
Finja Kotter startete darüber hinaus noch im gesteuerten Juniorinnen-Doppelvierer in Renngemeinschaft mit Hannover und Hameln. Im Vorlauf konnte das Boot mit einem vierten Platz im Vorlauf antesten, wie die Chancen sind, musste jedoch dennoch den Umweg über den Hoffnungslauf nehmen. Im Hoffnungslauf erfüllte der Vierer jedoch seine Pflicht und konnte sich mit einem ungefährdeten dritten Platz für das Halbfinale qualifizieren. Im Halbfinale wurde aufgrund von einigen Problemen der sechste Platz belegt, sodass der Vierer am Sonntag im B-Finale (Plätze sieben bis zwölf) mitruderte. Hier schaffte die Mannschaft um Finja es auf den vierten Platz. Mit einem zehnten Platz von 13 gestarteten Booten ging die DJM für den RGF zu Ende. Ronja Kampmann schreibt: "Alles in allem sind wir dennoch sehr zufrieden mit den Ergebnissen, da es für beide Fin(n)jas die erste richtige Regatta im Juniorenbereich überhaupt war."