"Nach der Pause angekurbelt"

Die 1. Herren des TVE Sehnde bauen in der Saison ihre Favoritenrolle aus. (Foto: TVE Sehnde)

TVE-Handball: 1. Herren siegen im Nachtspiel

SEHNDE (r/gg). Die 1. TVE-Handball-Herren bleiben in der Saison weiterhin verlustpunktfrei. Am späten Donnerstagabend voriger Woche gewann die Mannschaft mit 34:22 (16:13) gegen die Zweitvertretung der HSG Schaumburg-Nord.
Das Spiel begann vor beeindruckend großer Kulisse, aber eher torarm und ausgeglichen. Zwar führten die Sehnder schnell mit 2:0, beim 5:3 nach zehn Minuten wurde jedoch klar, wieso die Gäste vor dem Spiel einen Gegentorschnitt von 20 Toren pro Spiel aufzuweisen hatten. Eine harte Deckung kombiniert mit langen Angriffen kostete die Sehnder einige Nerven, Stück für Stück konnte die Sehnder ihre Führung jedoch ausbauen bis zu maximal sieben Toren nach 23 Minuten. Ab diesem Zeitpunkt lief es jedoch gar nicht mehr für den TVE. Eine zumindest umstrittene rote Karte und eine Zeitstrafe sorgten für vier Minuten nahezu durchgängige Unterzahl vor der Pause und den für die Gäste schmeichelhaften Stand von 16:13.
Nach der Pause gelang es den Sehndern dann besser, ihr Spiel aufzuziehen. Zwar konnte die HSG bis zum 18:15 noch mithalten, im Anschluss zog die aktive Sehnder Deckung zusammen mit dem eingewechselten Torwart Till Plate dem Schaumburger Angriff jedoch den Zahn und konnte zudem das schnelle Sehnder Spiel ankurbeln. Ab der 45. Minute brachen die Gäste beim Stand von 23:18 komplett auseinander, der TVE konnte sich durch einfache Gegenstoßtore eine deutliche Führung herausspielen. Dies sorgte dafür, dass sogar Trainer Christoph Brause seine Prinzipien verließ und auf die Tordifferenz des Sieges achtete. Gegen Ende des Spieles wurde der TVE endgültig seiner Favoritenrolle gerecht und gewann mit 34:22. Ausnahmsweise Nicht-Junior Patrick Müller zeigte sich mit dem Spiel entsprechend zufrieden: "Das Spiel hat mal wieder richtig Spaß gemacht. Die Atmosphäre in der Halle war extrem gut und mit der zweiten Halbzeit können wir mehr als zufrieden sein."