Leistungen der TVE-Handballer

Erfolgreich für den TVE: weibliche D-Jugend. (Foto: TVE Sehnde)

Zwangspause im Punktspielbetrieb folgt

Sehnde (r/gg). Da die laufende Punktspiel-Saison ab sofort aufgrund der Corona-Pandemie bis zunächst 31. Januar ausgesetzt ist, liefern Gesa Kracke, Anna Warneke und Till Plate für den TVE die vorerst letzten Handball-News vom Wochenende: Die weibliche D-Jugend startet mit einem 15:7 Sieg gegen die HSG Laatzen/Rethen in die Rückrunde. In der ersten Halbzeit konnte sich der Sehnder Nachwuchs nach einer durchwachsenen Leistung mit einem Vorsprung von drei Toren in die Pause retten. "Im zweiten Durchgang zeigten die Mädels eine geschlossene Mannschaftsleistung angefangen im Tor bis hin zur Auswechselbank und überzeugten sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. Es wurden nur noch zwei Gegentore zugelassen und der knappe Vorsprung auf acht Tore ausgebaut. So darf es gerne weitergehen", berichtete die Trainerin nach dem Spiel erfreut.
Die TVE-Mannschaft Mini A in Algermissen zu einer ihrem Spieltag. Souverän wurden drei Spiele gemeistert. "Das Zusammenspiel unter den Jungs und Mädels war sehr gut zu erkennen. Das sah schon nach richtigen Handball aus. Die Freude und der Spaß war den Spielerinnen, Spielern und Trainerinnen anzusehen", so das Feedback der stolzen Eltern von der Tribüne. 
Die zweiten TVE-Herren haben sich mit einem Auswärts-Sieg gegen den Tabellen-Letzten aus Bothfeld in die Corona-Pause verabschiedet. Den Gastgebern gelang es in den ersten 15 Minuten gut mitzuhalten, und sie machten es den Sehndern schwer, sich deutlich abzusetzen. Bis zur Halbzeit gelang es der Sehnder Mannschaft, sich zumindest auf fünf Tore abzusetzen und mit 17:12 einen Vorsprung herauszuspielen. Aber gerade die zwölf Gegentore waren der Mannschaft ein Dorn im Auge und man wollte sich in der Abwehr in der zweiten Hälfte deutlich steigern. Die TVE-Herren entschieden das Spiel früh sich, verhinderten ein Aufbäumen der Bothfelder, mussten aber auch zahlreiche Zeitstrafen und die erste Hinausstellung der Saison in Kauf nehmen. Dies führte dazu, dass große Teile der zweiten Halbzeit in Unterzahl oder sogar doppelter Unterzahl gespielt werden musste. So kassierte man mit 29 Gegentoren die meisten Tore in der bisherigen Saison, dafür warf man mit 38 am Ende aber einen neuen Saisonbestwert im Angriff.
Trainer Mark Wegner ordnet den Sieg wie folgt ein: „ Das war ein solider Pflichtsieg, ohne das wir wirklich gut gespielt haben. Natürlich ist es schade, dass die Saison jetzt ausgerechnet vor dem Spitzenspiel gegen Langenhagen unterbrochen wird.“