Deutliche Ergebnisse beflügeln

TVE-Handball in der Übersicht und Spielankündigungen

Sehnde (r/gg). Die erste TVE-Herren-Mannschaft empfing als Tabellenführer der Handball-Landesliga und damit Aufstiegskandidat die Verfolger SG Zweidorf/Bortfeldden. Die Gäste mussten auf Tobias Brümmer und Patrick Reckewell verzichten, während sich auf Sehnder Seite Coach Christoph Brause und Rückraumshooter Björn Ole Kulisch in Isolation befanden. Letzterer wurde kurzfristig von Adrian Tepp vertreten, der zuvor bereits bei der zweiten Herren im Einsatz war.
Die Anfangsphase verlief für Sehnde besser als erhofft. Mit einem 4:0 Zwischenstand hatten wohl nur die wenigsten gerechnet. Auch die Auszeit von Gästetrainer Martin Staats nach knappen drei Minuten konnte die Sehnder nicht stoppen. Auf eine kurze Schwächephase, in der die Gäste den Abstand auf ein Tor verkürzen konnten (6:5), folgte nach dem 9:7 ein 7:0-Lauf. Kurz zuvor war auf Seite der Verfolger bereits Niklas Voges nach einem Ellbogencheck in das Gesicht des Sehnders Patrick Müller zurecht des Feldes verwiesen worden. Durch den Sehnder Lauf stand es 16:7, ehe Keno Rutsch das achte Tor der Gäste erzielen konnte. Durch einen Buzzerbeater von Tim Vorbrodt konnte der Abstand aber wieder hergestellt werden. Nach dem Einschwören in der Kabine ging der Sehnder Kapitän auch im gesamten Spielverlauf voran und wurde bester Feldtorschütze.
Für die zweite Halbzeit nahmen sich die vom Co-Trainer Sebastian Hacker und dem Trainer der zweiten Herren Mark Wegner gecoachten Sehnder vor, den Zweidorfern insbesondere in den ersten Minuten zu zeigen, dass es in diesem Spiel keinen anderen Sieger als die Sehnder geben würde. Dieses gelang sehr souverän, beim 29:12 war die höchste Führung der Gastgeber erreicht. Ein verworfener Strafwurf sowie ein weiterer Platzverweis bei den Gästen taten ihr übriges. Erneut wurde gegen den Sehnder Rückraumspieler Patrick Müller überhart zugelangt. Aufgrund von ein paar Unkonzentriertheiten konnte Zweidorf den Rückstand auf zwölf Tore verkürzen, ehe Arne Radke mit den letzten beiden Toren den Schlusspunkt setzte und beim Stand von 32:19 die Sirene ertönte.
Am Ende steht ein beeindruckender Erfolg des Tabellenführers, der in der nächsten Woche mit dem VfL Lehre gleich das nächste Topteam erwartet. Lehre ist nach Minuspunkten nun das zweitbeste Team und wird absolut dafür brennen, keine weiteren hinzukommen zu lassen. Für Sehnde ist also keine Möglichkeit gegeben sich auszuruhen, es muss weiter hart gearbeitet werden, um die Schwächen abzustellen und endlich über 60 Minuten konstant zu spielen.
Am Samstagnachmittag kam es in Sehnde zum Aufeinandertreffen des Regionsoberliga-Tabellenersten TVE Sehnde II und dem Tabellendritten SG Börde Handball II. Nach dem Arbeitssieg bei der zweiten Herren des Hannoverschen SC wollten sich die Sehnder wieder von ihrer spielerisch besseren Seite zeigen. Dies merkte man auch zu Beginn der Partie, die Sehnder starteten ziemlich gut in das Spiel, und es gelang der Mannschaft von Trainer Mark Wegner, sich einen Vorsprung zu erspielen. Angeführt vom letztmaligen MWP Jan Schridde, der vier seiner fünf Tore in der Anfangsphase erzielte, gab es nach zehn Minuten bereits die 6:2 Führung. Auch in der Folge lief es für die Sehnder gut, sie setzten sich auf 12:7 ab, jedoch stellten die Gäste ihren Angriff um und spielten von nun an mit zwei Kreisläufern. Zum Ende der ersten Halbzeit gelang es den Gästen, wieder heranzukommen und ihren Rückstand auf 15:12 zur Halbzeit zu verkürzen.
In der Halbzeitpause wurde vor allem die Leistung in den letzten Minuten vor der Halbzeit besprochen, und warum es nicht mehr so lief wie vorher. Ähnlich wie in den vergangenen Spielen kamen die Sehnder gut aus der Halbzeit und setzten sich schnell wieder ab. Nach der Hälfte der zweiten Halbzeit betrug der Sehnder Vorsprung bereits sieben Tore, was einer Vorentscheidung gleichkam. In der Schluss-Viertelstunde zeigten die Sehnder dann eine Glanzleistung und spielten sowohl offensiv als auch defensiv bärenstark. Man kassierte in dieser Phase gerade einmal drei Gegentore, dem gegenüber stehen zwölf eigene Tore. Offensiv lieferten vor allem Stefan Fricke und Cedric Schulz ab. Beide Spieler erzielten zusammen acht der bereits erwähnten zwölf Tore.
Trainer Mark Wegner ordnet das Spiel wie folgt ein: “Das Ergebnis spiegelt nicht ganz wieder, wie hart wir vor allem in der ersten Halbzeit für den Erfolg arbeiten mussten. In der zweiten Halbzeit haben wir dann sowohl im Angriff als auch in der Abwehr sehr effizient gespielt, ich kann die Mannschaft dafür nur loben.” Der Traditionelle MWP wurde dieses Mal an Adrian Tepp weitergereicht.
Mit Anpfiff des Handball-Spiels gegen Seelze waren die C-Jugend-Junglöwen hellwach und konzentriert bei der Sache. Aus einer stabilen Abwehr gelang es mit Tempo und Spielwitz den Plan des Trainergespanns Schuldig und Schemschat schnell in die Tat umzusetzen. So erarbeitete sich das Team zur Halbzeit eine komfortable Führung von 19:5.
Auch in der zweiten Halbzeit konnte sich das Publikum über viele Tore und eine weiterhin geschlossene Mannschaftsleistung freuen. In der Höhe so nicht erwartet, freuten sich letztlich aber natürlich alle Beteiligten über den 38:12 Heimsieg. Am Sonntag um 12 Uhr geht es für die Junglöwen in heimischer Halle wieder auf Tore-Jagd. Zuschauer sind gerne erwünscht - so der Bericht von Anna Warneke, Gesa Kracke und Till Plate.