Wohnhaus Höver wird geschlossen

Das Team der AWO im Wohnhaus Höver (von links): Rabia Kuru, Gülten Dündar, Hassan Ibrahim Omar und Osman Dafallo. Es fehlt Albagir Karamella Al Nure. (Foto: AWO Region)

Vertrag mit der AWO läuft aus, gute Erfahrung mit innovativem Konzept

HÖVER (r/gg). „Wir haben wertvolle Arbeit geleistet und vielen Menschen geholfen, hier anzukommen und sich zurecht zu finden“, sagt Rabia Kuru, Mitarbeiterin der AWO Region Hannover im Wohnhaus für Geflüchtete in Höver. Die Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge wird in Kürzer aufgelöst und die zehn verbliebenen Bewohner andernorts untergebracht. Die AWO hat in den vergangenen drei Jahren mehr als 150 Geflüchtete in dem ehemaligen Hotel „Zur Linde“ betreut. Dazu gehörte auch eine innovative Herangehensweise: Die AWO stellte Mitarbeitende ein, die selbst Geflüchtete sind. „Wir haben sie wegen ihres extrem hohen Engagements und ihrer Kompetenzen eingestellt“, sagt Gabriele Schuppe, Fachbereichsleiterin Qualifizierung-Bildung-Teilhabe bei der AWO. Mittlerweile schaffen es kaum noch Flüchtlinge nach Deutschland, viele Gemeinschaftsunterkünfte schließen. Ende Februar läuft der Vertrag mit den beiden Assistenten aus.