Wettkampf der Ortsfeuerwehren bei Flutlicht

Beim Wettkampf in Retmar gaben die Feuerwehr-Teams ihr Bestes. (Foto: Stadtfeuerwehr Sehnde)

Sport und Geselligkeit zum 14-jährigen Bestehen

RETHMAR (r/gg). Spannend sollte es werden und ein wenig anders, und das wurde es dann auch. Warum nicht einmal etwas Neues wagen, das fragten sich die Mitglieder der Ortsfeuerwehr. Dadurch entstand die Idee, einen Feuerwehr-Wettbewerb mit Flutlicht in der Nacht zu veranstalten. 26 Gruppen aus 22 Ortsfeuerwehren waren dabei. „Ein Erfolg“, wie Ortsbrandmeister Max Digwa sagte. Zu später Stunde hatte die Veranstaltung etwas Gespenstisches. Mitten in finsterer Nacht heulte immer wieder der Motor der Tragkraftspritze auf. Im grellen Licht der gigantischen THW-Scheinwerfer ging es hektisch hin und her, bis Wasser marsch über den Platz gebrüllt wurde. Dann schoß die Wasserfontaine aus dem ersten Rohr. Obwohl die überdimensionalen Scheinwerfer Licht spendeten, standen selbst erfahrende Wettkämpfer vor neuen Herausforderungen.
Am stärksten vertreten war mit drei Gruppen die Ortsfeuerwehr Rethmar, gefolgt von Misburg und Sievershausen mit jeweils zwei Gruppen. Am Ende eines wirklich spannenden und unterhaltsamen Abends ging die Gruppe Rethmar 3 als umjubelter Sieger mit zusätzlich der schnellsten Zeit von 44,9 Sekunden vom Platz, gefolgt von Haimar und Wehmingen. Die Siegerehrung fand wie geplant in der Nacht statt und zeigte ein beeindruckendes Bild.
Für die musikalische Umrahmung sorgten ein DJ und die KGS-Lehrerband „Paukerface“, die im Anschluss an den Wettbewerb noch viele Gäste dazu motivieren konnte, das Tanzbein zu schwingen - so der Bericht von Feuerwehr-Sprecher Timmy Fiss.