Vernünftig investiert?

Straßenausbaukosten in Höver

HÖVER (gg). Zu einem Bericht von Ortsbürgermeister Christoph Schemschat im Marktspiegel, der eine positive Bilanz zur Stimmung in der Nachbarschaft bei seinem Neujahrsspaziergang aufzeigt, erinnert die stellvertretende Ortsbürgermeisterin Elisabeth Schärling an „sehr wohl große Sorgen über aktuell zu zahlende Straßenausbaubeiträge“. Anlieger der Professor-Plühr-Straße, die als Anliegerstraße just neu ausgebaut wurde, würden sicherlich noch in diesem Jahr „kräftig zur Kasse gebeten“ - 75 Prozent der Gesamtkosten sind Umlage. Der Höversche Ortsrat habe in der Vergangenheit versucht, dies abzuwenden. Entsprechende Anträge auf regionale Fördermittel der Region seien aber abgelehnt worden. „Sollten in Zukunft die Straßenausbaubeiträge abgeschafft werden, ist es kaum vorstellbar, dass hier rückwirkend etwas ausgesetzt wird“, so die Einschätzung von Elisabeth Schärling. Bis eine endgültige Entscheidung darüber falle, habe die CDU im Sehnder Rat einen Antrag auf Ratenzahlung gestellt, was momentan in Sehnde damit auch möglich geworden ist. Auf Elisabeth Schärlings Frage im offenen Brief, ob dem Ortsbürgermeister Christoph Schemschat dies entgangen sei, antwortet er entsprechend harsch: „Die Maßnahme Ausbau Professor-Plühr-Straße lag im Zuständigkeitsbereich des vorherigen Ortsrates. Da war ich leider noch nicht dabei. Unverständlich, dass Elisabeth Schärling das entgangen ist.“ Christoph Schemschat findet es bedauerlich, dass in Höver mehrjährig angelegte Investitionsplanung, wie der Ausbau des Petersweges, wegen der Kosten geschoben werden.