Überhängendes abschneiden

Stadtverwaltung bittet um freie Wege

SEHNDE (r/gg). Verkehrszeichen und Straßenlaternen dürfen von Sträuchern oder Hecken nicht verdeckt sein. Die Stadtverwaltung bittet Eigentümer, überhängendes Grün rechtzeitig zurück zuschneiden und so zur allgemeinen Sicherheit im Straßenverkehr beizutragen. Dem Grundstückseigentümer obliegt die Verkehrssicherungspflicht, er haftet für Unfälle und Schäden, die durch Überwuchs seiner Begrünung entstehen können.
Das sogenannte Lichtraumprofil ist zu beachten, wenn ein Grundstück an die öffentliche Verkehrsfläche angrenzt. Die Anpflanzungen sollten bis zu einer Höhe von 2,50 Meter nicht über Rad- oder Gehwege ragen und an Straßen nicht bis zu einer Höhe von 4,50 Meter.
Trotz Brut- und Setzzeit und Bundesnaturschutzgesetz ist ein Formschnitt für Hecken gestattet, wenn sie in den Verkehrsraum hineinragen und ihn dadurch behindern.
Den Naturschutz sollten Grundstücksbesitzer dabei aber immer im Hinterkopf behalten und auch die gesetzlichen Ruhezeiten bei der Benutzung von Geräten und Maschinen einhalten.
Die Stadtverwaltung erinnert in diesem Zusammenhang auch auf die wöchentliche Pflicht der Eigentümer, Gehwege entlang des jeweiligen Grundstücks zu reinigen. Kraut, Laub, Unrat und Hundekot sind zu entfernen.