Strafe möglich

Hinweise zum privaten Feuerwerk

SEHNDE (r/gg). Die Stadtverwaltung mahnt sachgemäßen Gebrauch von Feuerwerkskörpern an. Auf das BAM-Zulassungszeichen auf der Verpackung ist zu achten. Der Tipp der Stadtverwaltung: "Statt Billigknallern aus illegalen Importen lieber ein paar Feuerwerkskörper weniger und dafür ein Silvestererlebnis ohne Risiko. Der Gebrauch illegaler Feuerwerkskörper kann nach dem Sprengstoffgesetz mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe geahndet werden."
Das Abbrennen von Feuerwerk in unmittelbarer Nähe von Altenheimen, Kinderheimen, Kirchen, Krankenhäusern, sowie Reetdach- und Fachwerkhäusern ist grundsätzlich verboten. Besondere Rücksichtnahme ist in der Nähe von Gewerbegebieten, in denen gefährliche Stoffe lagern können, Sammelunterkünften, Tankstellen und Tierheimen geboten. Ebenso ist in Niedersachsen die Verwendung von Himmelslaternen aus Brandschutzgründen generell verboten. Es gilt die Grundregel: „Wer knallt, haftet für entstandene Schäden!“
Folgende Tipps sollten beherzigt werden: Nach dem Zünden von Feuerwerk einen ausreichenden Sicherheitsabstand einhalten. Raketen mit dem Führungsstab in Flaschen stellen und gegen Umfallen sichern. Feuerwerkskörper niemals von Balkonen oder aus Wohnhausfenstern zünden oder herunterwerfen. Nicht auf Menschen oder Tiere zielen.  "Blindgänger" nicht erneut zünden. In Notfällen, Verletzungen und Brände, sofort die Feuerwehr oder den Rettungsdienst über die Rufnummer 112 verständigen. Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen entfernen. Fenster und Türen geschlossen halten. Rücksichtsvolle Abstände zu den örtlich besonderen Gebäuden sind einzuhalten. Wer knallt, sollte die Reste seines abgebrannten Feuerwerks selbst ordentlich (im Restmüll) entsorgen und nicht auf der Straße liegen lassen.