Städtischer Haushalt geplant

Konsolidierung wird weiterhin angestrebt

SEHNDE (r/gg). Ein ausgeglichener städtischer Haushalt wird nach derzeitigem Plan auch im Jahr 2019 verfehlt, so die Mitteilung von Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke. Das Finanzziel, das Defizit des Ergebnishaushaltes auf weniger als 2,25 Millionen Euro zu begrenzen, konnte jedoch eingehalten werden. Mehraufwendungen, wie beispielsweise die Erhöhung der Personalkosten oder die Kita-Kosten, konnten durch Mehrerträge, insbesondere bei den Finanzausgleichszahlungen, kompensiert werden, so sein Hinweis. Das Finanzziel, die Kreditaufnahme auf einen Betrag von weniger als 16,7 Millionen Euro zu beschränken, sei ebenfalls eingehalten worden. Einen negativen Trend gebe es bei den Erträgen aus der Gewerbesteuer: Im Jahr 2016 brachte die Gewerbesteuer-Erträge Einnahmen in Höhe von acht Millionen Euro in die Stadtkasse, im Jahr 2017 nur noch 5,4 Millionen Euro und im Jahr 2017 waren es 5,4 Millionen Euro. Für 2018 wird mit sieben Millionen Euro Einnahmen aus der Gewerbesteuer gerechnet. Auf ein Haushaltssicherungskonzept soll zunächst mittels Fehlbetragsdeckung aus Überschüssen verzichtet werden können. Noch bis zum Jahr 2022 ist eine Darlehensaufnahme geplant. Zum Ende des Haushaltsjahres 2018 wird der Schuldenstand 12,3 Millionen Euro betragen, was einer Pro-Kopf-Verschuldung von 522 Euro entspricht. Die mittelfristige Finanz- und Investitionsplanung sieht für die Jahre 2020 bis 2022 Darlehensaufnahmen vor, die zu einem Gesamtschuldenstand von 38 Millionen Euro führen wird, was einer Pro-Kopf-Verschuldung von etwa 1.800 € entspräche. Die Summe aller im Haushalt 2019 veranschlagter Investitions- und Investitionsförderungsmaßnahmen, darunter die KGS-Erweiterung und Sporthallenbau, beträgt 12,15 Millionen Euro.